Monat dar beste Kutscher von Paris in meinem Diensteist, wenn Sic ihn nicht etwa mit den Pferden verkaufthaben/'
„Liebe Freundin, ich werde ähnliche, sogar schönerefür Sie finden, wenn es gibt, aber sanfte, ruhige Pferde,die mir keine solche Angst einflößen."
Die Baronin zuckte die Achseln mit der Miene tieferVerachtung.
Danglars schien diese mehr als eheliche Gcberdcnicht zu bemerken, und sprach, sich an Monte Christowendend:
„In der That, ich bedaure, Sie nicht früher ge-kannt zu haben, mein Herr Graf; Sic richten IhrHauS ein?"
„Ja wohl."
„Ich hätte Ihnen diese Thicre angetragcn; denkenSic sich, daß ich sie um ein Nichts weggegebcn habe:aber wie gesagt, ich wollte mich derselben entäußcrn, dennes sind Pferde für einen jungen Menschen."
„Mein Herr," sprach der Graf, „ich danke Ihnen,ich habe diesen Morgen ziemlich gute und nicht zu theuergekauft. Doch sehen Sie, Herr Debray, Sie sind, glaubeich, Liebhaber?"
Während sich Debray dem Fenster näherte, nähertesich Danglars seiner Frau und sagte ganz leise zu ihr:
„Stellen Sic sich vor, daß man zu mir gekommenist und mir einen ungeheuren Preis für diese Pferde ge-boten hat. Ich weiß nicht, welcher Starr, der sich mitGewalt zu Grunde richten will, diesen Morgen feinenIntendanten zu mir schickte; nur so viel ist gewiß, daß ichsechzehntausend Franken bei dem Handel gewinne. Schmol-len Sie nicht, und ich gebe Ihnen viertausend davon undEugcnic ebenfalls viertausend."
Madame Danglars ließ einen niederschmetterndenBlick auf ihren Gatten fallen.
„O mein Gott!" rief Debray.
„Was denn?" fragte die Baronin.