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„Nein, mein Herr Baron," crwiedertc Monte Christolächelnd, „ich maße mir dieses Recht nicht an/'
„Und wer ist bei der Frau Baronin? Herr Debray?"fragte DanglarS mit einer Gntmüthigkeit, welche MonteChristo, der bereits über die durchsichtigen Geheimnisseim Hause des Financier belehrt war, innerlich lächelnmachte.
„Ja, Herr Varon, Herr Debray," antwortete derLackei,
DanglarS machte ein Zeichen mit dem Kopse, Dannsich gegen Monte Christo wendend, sagte er:
„Herr Lncien Debray, ein alter Freiend don uns,ist geheimer Secrctairc beim Minister des Innern. InBetreff meiner Frau muß ich Ihnen bemerken, daß siesich durch die Heirath mit mir unter ihren Standcrnicdigt hat, denn sic gehört einer alten Familie an; sieist ein Fräulein reu ScrviärcS, Witwe in erster Ehe dondem Herrn Obersten MargniS von Nargonne," z
„Ich habe nicht die Ehre, die Frau Baronin don l>DanglarS zu kennen; aber Herrn Lncien Debray traf ichunmittelbar nach meiner Ankunft," '
„Bah! wo denn?"
„Bei Herrn von Morcerf,"
„Nh! Sie kennen den kleinen Vicomte."
„Wir waren miteinander zur Zeit deö CarnevalS inNom,"
„Ah! ja; habe ich nicht don etwas wie don einemsonderbaren Abenteuer mit Banditen, mit Räubern inRuinen sprechen hören, deren Händen er auf eine wunder-bare Weise entrissen wurde? Ich glaube, er hat meiner ^Frau und meiner Tochter bei seiner Rückkehr aus Italiendergleichen erzählt,"
„Die Frau Baronin erwartet die Herren," meldete lder Lackci zurückkehrcnd.
„Ich gehe voraus, um Ihnen den Weg zu zeigen,"sprach DanglarS mit einer Verbeugung,
„Und ich folge Ihnen," versetzte Monte Christo.