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trauen mehr hegen, wollen wir eine allgemeine Summefür das erste Jahr fcststcllen, sechs Millionen etwa."
„Sechs Millionen, es sei!" versetzte der Banguier ganzbelaubt.
„Brauche ich mehr," fuhr Monte Christo mit gleich-güliigen, Wesen fort, „so setzen wir mehr. Doch ich ge-denke nur ein Jahr in Frankreich zu bleiben, und währenddieses Jahrs überschreite ich diese Summe wohl nicht. . .übrigens werden wir sehen . . . Schicken Sic mir mor-gen zum Anfang fünfmal hundert tausend Franken, ichwerde bis zur Mittagsstunde zu Hause sein; und wäre die«auch nicht der Fall, so fände sich ein Empfangsschein beimeinem Intendanten."
„Das Geld wird morgen Vormittag um zehn Uhrbei Ihnen sein, mein Herr Graf," crwicderte DanglarS.„Wollen Sie Gold, BankbilletS oder Silber?"
„Ich bitte, zur Hälfte Gold, zur Hälfte Bank-billetS."
Der Graf stand auf.
„Ich m»ß Ihnen gestehen, Herr Graf," sagte Dang-larS, „ich glaubte genaue Kenntnisse von allen schönenVermögen in Europa zu haben, und dennoch war mirdas Ihrige, welches beträchtlich zu sein scheint, völlig un-bekannt; es ist neu?"
„Stein, mein Herr, eS ist im Gcgcnthcil von sehraltem Datum; dieses Vermögen war eine Art von Fa-milienschatz, den man nicht berühren durfte; die Anhäu-fung der Interessen desselben hat daö Kapital verdrei-facht; die von dem Erblasser fcstgcstellte Epoche ist erstvor ein paar Jahren abgelaufcn, und erst seit diesen paarJahren; bin ich im Genuß; somit ist ihre Unwissenheitin diesem Punkte ganz natürlich; übrigens werde» Sieden Stand der Dinge in einiger Zeit genauer kennenlernen."
Der Graf begleitete diese Worte mit jenem bleiche»Lächeln, das Franz d'Epinay so bange machte.
„Mit Ihrem Geschmack und Ihrer Gesinnung, mein