Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
100
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Gehalt sichle» Sic mir bei den Ankäufen, welche Sic fürmeine Toilette zu machen haben, noch ungefähr weiterefünfzehnhundert Franken jährlich."

Oh! Herr Graf."

Ich beklage mich nicht, Herr Baptistin, denn ichfinde dies nicht übermäßig; doch wünsche ich, daß eshiebei bleiben möge. Sie werden also nirgends einenPosten dem ähnlich finden, welche Ihnen Ihr gutesGlück geschenkt hat. Ich schlage meine Leute nie, ichfluche nie, ich gerathe nie in Zorn, ich vergebe stetseinen Jrrlhnm, doch nie eine Nachlässigkeit oder Ver-geßlichkeit. Meine Befehle sind gewöhnlich kurz, aberklar und genau; ich will sic lieber zwei- und sogar drei-mal wiederholen, als falsch auSgelegt sehen. Ich binreich genug, um Alles zu erfahren, was ich erfahrenwill, und ich bin sehr neugierig, das sage ich Ihnenzum Voraus. Hörte '"b nun, Sie hätten im Gutenoder Schlechte» von mir gesprochen, meine Handlungenbenrthcilt, mein Benehmen überwacht, so würden Sicans der Stelle mein Hans verlassen. Ich warne meineDiener nur ei» einziges Mal, Sie sind gewarnt, gehenSic!"

Baptistin verbeugte sich und machte rin paar Schritte,um sich zu entfernen.

Doch halt," sprach der Graf,ich vergaß, Ihnenzu sagen, daß ich jedes Jahr eine gewisse Summe aufden Kopf meiner Leute anlegc. Diejenigen, welche ichwcgschickc, verlieren natürlich dieses Geld, das den Blei-benden zu gut kommt, welche nach meinem Tode einSiecht darauf haben. Sie sind ein Jahr bei mir; IhrVermögen hat begonnen, sorgen Sic dafür, daß es zn-nimmt."

Diese Siede in Gegenwart von Ali, der ganz un-empfindlich dabei blieb, weil er kein Wort Französischverstand, brachte auf Baptistin eine Wirkung hervor,welche alle diejenigen begreifen werden, die ein wenigdie Physiologie des französischen Bedienten studirt haben.