Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
99
Einzelbild herunterladen
 

SS

Mensch an, der darüber erstaunt, daß man eine solcheFrage an ihn zu machen wagt, und sprach sodann:

Ich habe diesen Abend einen Besuch znrückzugcben;die zwei Pferde müssen mit neuem Geschirr an meinenWagen gespannt sein/'

Bertnccio verbeugte sich, um wegzugchen; an derThüre blieb er noch einmal stehen und fragte:

Um wie viel Uhr gedenkt Seine Erccllenz den Be-such zu machen?

Um fünf Uhr/'

Ich erlaube mir, Euerer Erccllenz zu bemerken, daßcs zwei Uhr ist," sagte der Intendant.

Ich weiß es," crwiederte Monte Christo mit trocke-nem Tone; dann sich an Ali wendend:

Laß alle Pferde an Madame vorüberführcn, damitsie sich das Gespann auswählen kann, welches ihr ammeiste» gefällt; will sie mit mir zu Mittag speisen, somag sie es mir sagen lassen, man servirt dann bei ihr;gehe und schicke mir den Kammerdiener."

Ali war kaum verschwunden, als der Kammerdienerebenfalls cintrat.

Herr Baptistin," sprach der Graf,Sic sind seiteinem Jahre in meinem Dienst; das ist die Probzeit,welche ich gewöhnlich meinen Leuten auferlege; Sie sagenmir zu."

Baptistin verbeugte sich.

Nun fragt es sich nur noch, ob ich Ihnen Zu-sage."

Oh! mein Herr Graf!" rief Baptistin.

Hören Sie mich bis zum Ende. Sic erhalten imJahr fünfzehnhundert Franken, das heißt den Gehalteines guten braven Officiers, der jeden Tag sein Lebe»einscht; Sie haben eine Tafel, wie sic sich viele Bnrcanr-chefö, unglückliche, unendlich mehr beschäftigte Leute,wünschen würden. Ein Diener, haben Sie selbst wiederDiener, welche für Ihr Weißzeug und Ihre andern Be-dürfniße sorgen. Außer den fünfzehnhundert Franken