Beinahe in demselben Augenblick trat der Inten-dant ein. ^
„Euere Ercellcnz hat mich rufen lassen? sprach ^Berluceio.
„Ja, mein Herr. Haben Sie die Pferde gesehen, ^welche so eben vor meiner Thüre hielten?"
„Allerdings, Erccllenz, sie sind sehr schön."
„Wie kommt cS," fragte Monte Christo die Stirnefaltend, „wie kommt cs, daß cs, wenn ich die zweischönsten Pferde von Paris verlange, in Paris nochzwei andere Pferde gibt, welche so schön sind, als diemeinigen, und daß diese Pferde nicht in meinem Stallestehen?"
Bei dem Runzeln dieser Stirne und dem strengenTone dieser Stimme beugte Ali das Haupt und er-bleichte.
„ES ist nicht Dein Fehler, guter Ali," sprach derGraf arabisch mit einer Sanftheit, welche man wederin seiner Stimme noch auf seinem Gesichte zu finde»erwartet hätte, „Du verstehst Dich nicht auf englischePferde."
Die Heiterkeit kehrte in die Züge von Ali zurück.
„Mein Herr Graf, sagte Bertuceio, „die Pferde, vondenen Sie sprechen, waren nicht käuflich."
Monte Christo zuckte die Achseln und crwicdcrte!
„Erfahren Sie, mein Herr Intendant, daß stetsAlles für denjenigen käuflich ist, welcher den Preis zumachen weiß."
„Herr Danglarö hat scchzchntauscnd Franke» dafürbezahlt."
„Dann hätte man ihm zwei und drcißigtauscnd bietenmüssen; er ist Banquicr, und ein Banquicrö versäumt nieeine Gelegenheit, sein Kapital zu verdoppeln."!
„Spricht der Herr Graf im Ernste?" fragte Bcr-tuccio.
Monte Christo schaute den Intendanten wie ein