„„Es ist der Mistral, und das wird bis morgen fort-dancrn,"" sprach Caderoussc den Kopf schüttelnd."
„Und er stieß eine» Seufzer aus."
„„Desto schlimmer für diejenigen, welche außen sind,""sagte dcr Juwelier, sich an de» Tisch setzend.
„„Ja, sie haben eine böse Nacht durchznmachen,""versetzte die Earcontc.
„Ter Juwelier sing an zu essen, und die Carcontchalte fortwährend für ihn alle die kleinen Rücksichteneiner aufmerksamen Wirthin; sonst so wunderlich undwiderwärtig, war sic ein Muster von Zuvorkommenheitund Höflichkeit geworden. Hätte sic der Juwelier vorhergekannt, ko würde ihm eine so große Veränderung sicher-lich aufgcfallcn sein und einigen Verdacht cingcflößt haben.Eadcronsse sprach kein Wort, ging beständig auf und ab,und schien sogar seinen Gast nicht ohne eine gewisse Scheuanzuschauen.
„Als das Abcndbrod beendigt war, ging Caderousscselbst an die Thüre, öffnete sie und sprach:
„„Ich glaube, der Sturm legt sich.""
„Aber als sollte er Lügen gestraft werden, erschüttertein diesem Augenblick ein furchtbarer Dvnnerschlag dasHans, und ein Windstoß, vermischt mit Regen, drang indie Thüre und löschte die Lampe aus.
„Eadcronsse schloß di« Thüre wieder; seine Frauzündete ein Licht an der sterbenden Glnth an.
„„Mein Herr,"" sagte sie, „„Sie müssen müde sein,ich habe das Bett frisch überzogen, gehen Sie hinauf undschlafe» Sic.""
„Der Juwelier blieb noch einen Augenblick, um sichzu überzeugen, daß der Sturm nicht »schließ; als er aberdie Gewißbeit erlangt hatte, daß dcr Donner und Regennur Zunahme», wünschte er seinen Wirthen eine gute Nachtund flieg die Treppe hinauf.
„Er ging über meinen Kopf und ich hörte jede Stufeunter seinen Tritten krachen.
Dcr Traf v. Monte Christo. III.
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