Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
72
Einzelbild herunterladen
 

72

Ich gehe bis auf fünf und vierzig tausend Fran-ken,"" sagte er, gebe aber keinen San mehr; auch habeich, da dies der Werih des Diamantö ist, gerade dieseSumme mitgenommen.""

,,OH! darauf kommt cs nicht an,"" entgegucte Ca-dcrouste,ich kehre mit Ihnen nach Beaneaire zurück,um die andern fünftausend Franken zu holen.""

Nein,"" sagte der Juwelier, indem er Cadcronsseden Ring und den Diamant znrückgab,nein, das istnicht mehr Werth, und cs thnt mir sogar leid, daß ichdiese Summe geboten habe, insofern der Stein einen Man-gel hat, den ich Anfangs nicht bemerkte; doch gleichviel,ich habe nur ein Wort und bezahle die fünf und vierzigtausend Franken.""

Bringen Sie wenigstens den Stein wieder in denRing,"" sagte Cadcronsse spitzig.

Sie haben Recht,"" versetzte der Juwelier undbrachte den Diamant wieder in seinen Kasten.

Gut, gut, gut,"" sprach Cadcronsse,man ver-kauft ihn an einen Andern.""

Ja,"" entgegnetc der Juwelier,aber ein An-derer wird nicht so leicht zu behandeln sein, wie ich; einAnderer wird sich nicht mit der Auskunft begnügen, dieSie mir gegeben haben; eS geht nicht mit natürlichenDingen zu, daß ein Mensch wie Sie einen Diamant vonfünfzigtauscnd Franken besitzt, er wird die Behördendarauf aufmerksam macken, dann sucht man den AblöBusoni, und die Abi es, welche Diamanten von zweitausend LoniSd'or verschenken, sind selten; die Justiz be-mächtigt sich der Sache, man schickt Sie ins Gefängniß,und werden Sic für unschuldig erkannt, setzt man Sienach einer Hast von drei bis vier Monaten wie-der in Freiheit, so hat sich der Ring in der GcrichtS-kanzlei verloren, oder man gibt Ihnen einen falschenStein, der drei Franken Werth ist, statt eines Steinsvon fünfzig, vielleicht fünf und fünfzig tausend Franken,