Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
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Abl«! hat uns gesagt, er sei ohne die Fassung fünfzig-tansend Franken Werth.""

Und wie hieß dieser Abbv?"" versetzte der uner-müdliche Frager.

,,Abl6 Bnsoni,"" antwortete die Frau.

ES war also ein Fremder?""

Ein Italiener, ich glaube, ans der Gegend vonMantua.""

'Zeigen Sie mir den Diamant,"" sprach derJuwelier,damit ich ihn noch einmal betrachten kan»;oft benrtheilt man die Steine schlecht beim ersten An-schanen.""

Caderonsse zog ans seiner Tasche ein kleines Etuivon schwarzem Sassia» , er öffnete dasselbe »nd gab eSdem Juwelier. Bei dem Anblick des Diamantö, der sogroß war wie eine kleine Haselnuß, ich erinnere michdessen, als sähe ich in diesem Augenblick vor mir,funkelten die Angen der Carconte vor Begierde.

lind was dachten Sie von dem Allem, Herr Hor-cher ?" fragte Monte Christo:glaubten Sie diese Fabel?"

Ja, Eceellcnz, ich betrachtete Caderonsse nicht alseinen schlechten Menschen, »nd hielt ihn nicht für fähig,ein Verbrechen begangen zu haben."

Das macht mehr Ihrem Herzen Ehre, als IhrerErfahrung, Herr Bertnceio. Kannten Sic den EdmondDantes, von welchem die Rede war?"

Nein, Ereellenz, ich hatte bis dahin nie von ihmsprechen hören, und hörte auch seitdem »nr ein einzigesMal de» AblF Bnsoni von ihm rede», als ich ihn imGefängniß in NimeS sah."

Gut; fahren Sic fort."

Der Juwelier nahm den Ring ans den Händenvon Caveronssc, zog anS seiner Tasche ein stählernesZängchen und eine kleine messingene Wage, öffnete diegoldenen Krampen, welche den Stein in denn Ringe hielten,zog den Diamant ans seiner Lade und wog ihn mit ängst-licher Sorgfalt.