Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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bar fremd ii» Süden von Frankreich; er gehörte zu denHandelsleuten, welche nach der Messe von Beancairekommen, um Juwelen zu' verkaufen, und währenddesMonats, den diese Miesse dauert, zu der Käufer und Ver-käufer von allen Theilen Europas herbeiftrömen, zuweilenfür hundert, für hundert und fünfzig tausend Franken Ge-schäfte machen.

Cadcrousse trat rasch und zuerst ein.

Als er die untere Stube wie gewöhnlich leer undnur von seinem Hunde bewacht sah, rief er seinerFrau.

He! Earconte,"" sagte er,der würdige Priestertäuschte nnS nicht, der Stein war gut.""

Ein freudiger Ausruf ließ sich vernehmen, undbeinahe in demselben Augenblick krachte die Treppe untereinem durch Schwäche und Krankheit erschwertenTritte.

Was sagst Du?"" fragte die Frau bleicher alseine Todte.

Ich sage, daß der Diamant gut war und daßdieser Herr, .einer der ersten Juweliere von Paris, bereitist, nnS fünfzigtausend Franken dafür zu geben. Nur ver-langt er, um sicher zu sein., daß der Diamant unsgehört, wie ich dies bereits gcthan habe, Du sollst ihmerzählen, auf welch eine wunderbare Weise der Steinin unsere Hände gekommen ist. Setzen Sie sich einst-weilen, mein Herr, wenn es Ihnen beliebt, und da dasWetter sehr dämpfig ist, so will ich Ihnen eine Erfrischungholen.""

Der Juwelier betrachtete mit großer Aufmerksam-keit das Innere der Herberge und die sichtbare Armuthderjenigen, welche einen Diamant, der aus dem Schmuck-kästchen eines Fürsten zu kommen schien, an ihn verkaufenwollten.

Erzählen Sie,"" sprach der Fremde; ohne Zwei-fel wollte er die Abwesenheit des Mannes benützen, da-mit kein Zeichen desselben einen Einfluß auf die Frau