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„In welchem Monat?"
„In, Monat Juni."
„Am Anfang oder am Ende?"
„Am 3ten Abends."
„Ah!" sprach Monte Christo, am 3w»Juni 1828?...Gut, fahren Sie fort."
„Von Caderousfc gedachte ich also eine Zufluchtsstättezu fordern; da wir aber gewöhnlich, und zwar auch wennkeine außerordentliche Umstände obwalteten, nicht durchdie Thürc, welche nach der Straße führte, bei ihm cin-tratcn, so beschloß ich, nicht von unserer Gewohnheit ab-zugchcn, stieg über die Gartenhecke, schlich mich kriechenddurch verkrüppelte Olivenbäume und wilde Feigenbäumeund erreichte, befürchtend, Caderoufse könnte einen Reisen-den in seinem Hause haben, eine Art von Schoppen,worin ich wiederholt die Nacht so gut als in dem bestenBette zngcbracht Halle. Dieser Schoppen war von dergemeinschaftlichen Stube im Erdgeschoß nur durch einenBretterverschlag getrennt, in dem man für unseren Ge-brauch Ocffnungen gemacht hatte, damit wir den geeig-neten Augenblick, uni unsere Anwesenheit in der Nähe zuerkennen zu geben, beobachten könnten. Ich gedachte Ca-derousse, wenn er allein wäre, von meiner Ankunft inKcnmniß zu setzen, das durch die Erscheinung der Doua-niers unterbrochene Mahl bei ihm zu vollenden, und denSturm zu benützen, der sich vorbereitete, um nach demUfer der Rhone zurückzukehrcn und zu sehen, was aus derBarke und deren Mannschaft geworden wäre. Ich schlichmich also unter de» Schoppen und that wohl daran, dennin demselben Augenblick kam Caderoufse mit einem Unbe-kannten nach Hause.
„Ich hielt mich still und wartete, nicht in der Ab-sicht, die Geheimnisse meines WirthcS zu belauschen, son-dern weil ich es nicht anders machen konnte; überdieswar bereits zehnmal dasselbe geschehen.
„Der Mann, welcher Caderoussc begleitete, war offen-