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„Oh! Ercellcnz, cs gehörte noch nicht Ihnencr-wicdcrtc naiver Weise Bertnecio.
„Aber wem gehörte es denn? Dem Herrn Mar-quis von Saint-Meran, sagte uns, glaube ich, der Haus-meister. Was des Teufels halten Sie denn an dem Mar-quis von Saint-Meran zu rächen?"
„Oh! er war es nicht, sondern ein Anderer."
„Es ist ein seltsames Zusammentreffen," sprach MonteChristo, der, wie es schien, seinen Betrachtungen folgte,„Sie finden sich durch Zufall, ohne irgend eine Vorbe-reitung, wieder an einem Orte, wo eine Scene vorgc-fallcn ist, welche so furchtbare Gewissensbisse bei IhnenVeranlaßt.. . ."
„Gnädiger Herr, ich bin fest überzeugt, ein unver-meidliches Verhängniß lenkt dies so: zuerst kaufen Sieein Haus gerade in Auteuil. Dieses Haus ist dasjenige,in welchem ich einen Mord begangen habe; Sie steigenin den Garten gerade auf der Treppe herab, wo er hcr-abgestiegen ist; Sie bleiben gerade auf der Stelle stehen,wo er den Stoß erhalten hat; zwei Schritte von hierunter jener Platane war das Grab, wo er das Kind ver-scharrt hatte; alles dies ist nicht Zufall, denn cs würdedann der Zufall zu sehr der Vorsehung gleichen."
„Nun wohl, mein Herr Corse, nehmen wir an, essei die Vorsehung, ich nehme immer Alles an, was manwill; überdies muß man kranken Geistern Zugeständnissemachen. Auf, mein Herr Bertnecio, fassen Sic sich underzählen Sie mir die ganze Geschichte."
„Ich habe sie nur ein einziges Mal erzählt und zwardem Abbö Bnsoni. Dergleichen Dinge," fügte Bertneciobei, „lassen sich nur unter dem Siegel der Beichte ans-sprechcn."
„Dann werden Sie cs für geeignet halten, wennich Sic Ihrem Beichtvater znschicke, mein lieber Bcr-tuccio; Sie machen sich mit ihm zum Karthänser oderBernhardiner und schwatzen von Ihren Geheimnissen.Doch mir bangt vor einem Gaste, der über solche Phan-