Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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tome in Schrecken geräth; ich liebe es nicht, daß meineLeute am Abend nicht im Garten spazieren zn gehenwagen. Auch muß ich gestehen, daß ich nicht sehr be-gierig auf den Besuch irgend eines Polizeicommiffäröwäre; denn erfahren Sie, Meister Bertuccio: in Italienbezahlt man die Justiz nur, wenn sie schweigt, in Frank-reich bezahlt man sic im Gegentheil nur, wenn sie spricht.Teufel! ich hielt Sie noch ein wenig für einen Corsen,sehr für einen Schmuggler, und äußerst für einen ge-schickten Intendanten, aber ich sehe, daß Sie noch andereSaiten an Ihrem Bogen haben. Sie sind nicht mehrin meinem Dienst."

Oh! gnädigster Herr!" rief der Intendant bei dieserDrohung vom heftigsten Schrecken ergriffen,wenn eSnur darauf ankommt, daß ich in Ihrem Dienste bleibe, sowerde ich sprechen, so werde ich Alles sagen, und wennich Sic verlasse, nun so mag sein, um das Schapotzu besteigen."

Das ist etwas Anderes," sprach Monte Christo,doch wenn Sie lügen wollen, überlegen Sic sichwohl zuvor: es wäre dann besser, Sie sprächen garnicht."

Nein, Herr Graf, ich schwöre Ihnen bei dem Heilemeiner Seele, ich werde Alles sagen! denn selbst der AblöBusoni hat nur einen Theil meines Geheimnisses erfahren.Aber ich flehe Sie vor Allem an, entfernen Sie sich vondieser Platane; sehen Sic, der Mond ist im Begriff, jeneWolke zu beleuchten, und dort, wo Sie stehen, in denMantel gehüllt, der mir Ihre Gestalt verbirgt und ganzdem von Herrn von Billefort gleicht . . ."

Wie!" rief Monte Christo,Herr von Villefort?..."

Euere Ercellenz kennt ihn?"

Der ehemalige Staatsanwalt vom NimeS?"

Ja."

Der die Tochter deö Marquis von Saint-Merangcheirathet hatte?"