Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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dessen Gesetzen zu richten pflege und keine Lust habe,mich Ihnen zn Liebe mit der französischen Justiz zn ent-zweien."

Oh! thnn Sie das nicht, Ercelienz; nicht wahr,ich habe treu gedient?" rief Bcrtuccio in Verzweiflung;ich bin immer ein ehrlicher Mann gewesen, undhabe sogar, so diel ich vermochte, gute Handlungen ver-richtet."

Ich leugne das nicht, doch warum des Teufelshaben Sie sich so gcbcrdct? Das ist ein schlimmesZeichen; ein reines Gewissen bringt nicht so viel Bläffeauf die Wangen, so viel Fieber in die Hände einesMenschen..."

Aber, Herr Graf," versetzte Bcrtuccio zögernd,sagten Sie mir nicht selbst, es sei Ihnen vom AbböBnsoui, der meine Beichte im Gcfängniß zu NimeS hörte,als er mich zn Ihnen schickte mitgctheilt worden, ich habemir einen schweren Vorwurf zu machen?"

Ja, doch da er Sie mit der Bemerkung, Siewürden ein vortrefflicher Intendant werden, an michadrcssirte, so glaubte ich ganz einfach, Sie hatten ge-stohlen."

Oh! Herr Graf," rief Bcrtuccio mit Verachtung.

Oder als Corse hätten Sie dem Verlangen nichtwiderstehen können, eine Haut zu machen, wie man inIhrem Lande durch Antiphrase sagt, während man im Ge-genthcil eine Haut vernichtet."

Nun! ja, mein guter gnädiger Herr, ja, Ercellenz,so ist cs," rief Bcrtuccio, sich dem Grafen zu Füßenwerfend,ja, cs ist eine Rache, das schwöre ich, eine ein-fache Rache."

Ich begreife dies, begreife aber nicht, warum Sicgerade dieses Hans mit solcher Heftigkeit galvaniflrt?"

Ist das nicht natürlich, gnädigster Herr, da in die-sem Hanse die Rache vollführt wurde?"

Wie, in meinen, Hause?"