Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
39
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Ist diese Tochter nicht gestorben?" fragte MonteChristo;cs ist mir als hätte ich cs sagen hören."

"Ja, mein Herr, vor ein nnd zwanzig Jahren, nndseitdem haben wir den armen Marquis nicht dreimal ge-sehen."

Ich danke," sagte Monte Christo, den» der Inten-dant kam ihm so niedcrgcschmcttcrt vor, daß er, ohneGefahr zu laufen, sie zu zerreißen, diese Saite nicht mehrweiter spannen zu können glaubte;ich danke. GebenSie mir Licht braver Mann."

Soll ich den Herrn führen?"

Nein, cs ist nichtnöthig, Bcrtuccio wird mir leuchten."Monte Christo begleitete diese Worte mit einemGeschenke von zwei Goldstücken, welche einen Aus-bruch von Segnungen und Seufzern zur Folgehatten.

O! Herr," sagte der Hausmeister, nachdem er ver-gebens auf dem Rande des Kamins nnd in dessen Um-gebung gesucht hatte,ich habe keine Kerzen hier."

^Nehmen Sie eine von den Wagcnlaternen, Bcr-tuccio, und zeigen Sie mir die Zimmer," sagte derGraf.

Der Intendant gehorchte, ohne eine Bemerkung zumachen, aber an dem Zittern der Hand, welche die La-terne hielt, war leicht wahrzunchmen, was ihn dieser Ge-horsam kostete.

Man durchlief ein ziemlich geräumiges Erdgeschoß,einen erste» Stock, bestehend aus einem Salon, einem Ba-dezimmer und zwei Schlafzimmern. Durch eines vondiesen Schlafzimmern gelangte man zu einer Wendel-treppe, deren Ende nach einem Garten auSmündete.

Nh! ein NebenauSgang," sprach der Graf,dasist sehr bequem. Leuchten Sic mir, Herr Bcrtuccio;gehen Sie voraus, wir wollen sehen, wohin die Treppeführt."

Herr Graf, sie geht in den Garten," crwiederteBcrtuccio.