Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
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crwiedcrte der Notar,etwas hinter Passh in einer reizen-den Gegend, mitten im Bois de Boulogne."

So nahe!" sprach Monte Christo,das ist keinLandhaus. Wie Tenfcls konnten Sic ein Haus am Thorevon Paris wählen, Herr Bertuccio?"

Ich!" rief der Intendant mit seltsamem Eifer;derHerr Graf hat mich nicht beauftragt, dieses Haus zuwählen; der Herr Graf wolle die Gnade haben, sich zuerinnern, in seinem Gedächtnisse nachzusuchcn."

Ah! cs ist richtig," sprach Monte Christo,icherinnere mich nun, ich habe die Anzeige in irgend einemBlatte gelesen und mich durch den lügnerischen Titel:Landhaus, verführen lassen."

Es ist noch Zeit," sprach Bertuccio lebhaft,undwenn mich Euere Ercellcnz beauftragen will, anderswozu suchen, so werde ich das Beste finden, was es gibt,mag eS nun in Enghien, in Fontenay-aur-NoscS oder inBellevue sein."

Meiner Treue, nein," erwiedcrte Monte Christosorglos,da ich dieses habe, so werde ich es behalten."

Und der gnädige Herr hat Recht," sagte rasch derNotar, der sein Honorar zu verlieren befürchtete,es istein reizendes Eigcnthnm: fließendes Wasser, Gebüsch, ein,wenn auch seit geraumer Zeit verlassenes, doch äußerstcomfortables Wohngebäude, abgesehen von dem Mobiliar,das, so alt cs auch ist, doch seinen Werth hat, besondersheut zu Tage, wo man Altcrthümcr liebt und sucht. UmVergebung, aber ich glaube, der Herr Graf hat den Ge-schmack seiner Zeit."

Sagen Sie dies immerhin," sprach Monte Christo;eS ist also anständig?"

Mehr noch, eS ist herrlich."

Den Teufel, eine solche Gelegenheit wollen wir nichtversäumen," rief Monte Christo;den Vertrag, wenn eSbeliebt, Herr Notar."

Und er Unterzeichnete rasch, nachdem er einen BlickDer Traf v. Monte Christo. HI. 3