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Besuch augekündigt hatte, aus dem Vorhausc, und derReisende fand wirklich, als er auf die Freitreppe ge-langte, seinen Wagen, der auf ihn wartete.
Es war ein Coupö aus der Wcrksiättc rwn Kellerund ein Gespann, für welches Drake, wie alle Lewen nonParis wußten, noch am Tage zuvor achtzehntauscndFranken auSgeschlagen hatte.
„Mein Herr," sagte der Graf zu Albert, „ich macheIhnen nicht den Vorschlag, mich nach Hause zu begleitenich könnte Ihnen nur ein improvisirteS Haus zeigen, undich habe, wie Sie wissen, in Beziehung auf Improvisa-tionen einen Ruf zu wahren. Bewilligen Sie mir einenTag und erlauben Sie mir sodann, Sie cinzuladen, Ichwerde mehr Sicherheit haben, daß ich keinen Verstoßgegen die Gesetze der Gastfreundschaft begehe,"
„Wenn Sie einen Tag von mir verlangen, meinHerr Graf, so bin ich unbesorgt; Sic zeigen mir nichtmehr ein Haus, sondern einen Pallast. Offenbar habenSie irgend einen Geist zu Ihrer Verfügung,"
„Meiner Treue, lassen Sic dies .glauben," sagteMonte Christo, während er den Fuß auf die mit Sam-met auSgeschlagcnen Stufen seiner glänzenden Equipagesetzte; „es wird mir bei den Damen Vorschubleisten,"
lind er sprang vollends in den Wagen, der sichhinter ihm schloß, und fuhr im Galopp von dem Hotelweg, jedoch nicht so schnell, daß er nicht eine unmerk-liche Bewegung wahrgenommen hätte, welche den Vor-hang des Salon zittern machte, wo er die Gräfin ge-lassen hatte.
Als Albert zu seiner Mutter zurückkehrte, fand er siein ein großes Fauteuil von Sammet versenkt; von Schat-ten übcrgossen, ließ das ganze Gemach nur einige glän-zende Stellen von goldenen Nahmen und kostbaren Ge-fäßen erblicken.
Albert konnte das Gesicht der Gräfin nicht sehen,