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Ehre erweisen, den Liest des Tages mit uns 'zuzu-briugcn?"
„Glauben Sie mir, Madame, ich weiß Ihne» dengrößten Dank für Ihr Anerbieten, aber ich bin diesenMorgen vor Ihrer Thüre ans meinem Rciscwagcn ge-stiegen. Ich weiß nicht, wie ich in Paris eingerichtetbin, ich weiß kaum, wo ich bin. Es ist dies eine aller-dings leichte, aber dennoch in Anschlag zu bringendeSorge."
„So versprechen Sie nnS wenigstens, daß wir dasVergnügen ein andermal haben werden?" fragte dieGräfin.
Monte Christo verbeugte sich, ohne zu antworten,doch die Geberde konnte für eine Einwilligung gelten.
„Dann halte ich Sie nicht zurück," sprach die Gräfin,„denn meine Dankbarkeit soll nicht zu einer Unbescheiden-heit oder z» einer Belästigung werden."
„Mein lieber Graf," sagte Albert, „genehmigen Siecs, so werde ich Ihnen in Paris Ihre Artigkeit von Romznrückzugcben suchen, und ich stelle mein Conpä zu IhrerVerfügung, bis Sie Zeit gehabt haben, Ihre Equipagenin den gehörigen Stand zu setzen."
„Ich danke Ihnen tausendmal für Ihre Zuvorkom-menheit, Vicomte, aber ich denke, Herr Bertnccio wird diefünf Stunden, die ich ihm gelassen, gut angewendet habe»,nnd ich werde vor der Thüre einen angespannten Wagenfinden."
Albert war an diese Art und Weise des Grafen ge-wöhnt, er wußte, daß er in der Durchsetzung deö Unmög-lichen Nero glich, und staunte über nichts mehr, nurwollte er selbst beurtheilen, wie seine Befehle auSgcführtworden, und begleitete den Grafen bis an die Thüre desHotel.
Monte Christo hatte sich nicht getäuscht: sobald erim Vorzimmer des Grafen Morcerf erschien, eilte einLackai, derselbe, welcher ln Nom den zwei jungen Leutendie Karte des Grafen überbracht und ihnen seinen