Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
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Ihrer Nation über die anderen Länder erhalten,meinHerr," versetzte Monte Christo; ,,ein Edelmann ans vor-nehmem Hause, im Besitz seines schönen Vermögens, habenSie sich von Anfang herbeigelassen, die ersten Grade alsunbekannter, dunkler Soldat zu gewinnen, und das istselten; General, Pair von Frankreich, Commandenr derEhrenlegion geworden, willigen Sie ein, eine zweite Lehr-zeit zu beginnen, ohne eine andere Hoffnung, ohne eineandere Belohnung, als die, eines Tags Ihres Gleiche»nützlich zu sein. Nh! mein Herr, das ist in der Thatschön, ich sage noch mehr, cs ist erhaben."

Albert betrachtete und hörte Monte Christo mit Er-staunen; er war nicht gewohnt, ihn sich zu solchenenthusiastischen Gedanken erheben zu sehen.

Ah!" fuhr der Fremde fort, ohne Zweifel, nm dieunmerkliche Wolke verschwinden zu machen, welche bei die-sen Worten über die Stirne von Morcerf hinzog,ah!wir machen es in Italien nicht so, wir wachsen nachunserem Geschlecht und unserer Gattung, und wir behaltendasselbe Blätterwerk, dieselbe Gestalt, häusig sogar dieselbeNutzlosigkeit unser ganzes Leben hindurch."

Aber mein Herr," entgegnete der Graf von Mor-cerf,für einen Mann von Ihrem Verdienste ist Italienkein Vaterland, und Frankreich reicht Ihnen seine Arme:entsprechen Sie dem Rufe, den es an Sie ergehen läßt;Frankreich wird vielleicht nicht gegen Jedermann undank-bar sein; cs behandelt seine Kinder schlimm, aber dieFremden nimmt es gewöhnlich auf eine großartigeWeise auf."

Ei! mein Vater," sagte Albert mit einem Lächeln,man sieht wohl, daß Sie den Herrn Grafen vonMonte Christo nicht kennen. Seine Befriedigung liegtaußerhalb dieser Welt; er strebt nicht nach EhreuauS-zeichnungen, und nimmt nur so viel davon in An-spruch, als zur Gewichtigkeit eines Passes erforderlichist."