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oder, was in Beziehung auf Ordensbänder auf dasselbehinausläuft, irgend eine diplomatische Sendung in denzwei Ländern erfüllt haben mußte.
Monte Christo beschäftigte sich eben damit, diesesPorträt mit derselben Sorgfalt zu zergliedern, mit der erdas andere zergliedert hatte, als eine Scitenthüre geöffnetwurde und er sich dem Grafen von Morcerf selbst gegen-über fand.
Es war ein Mann von vierzig bis fünf und vierzigJahren, der aber mindestens fünfzig zu sein schien; seinschwarzer Schnurrbart und seine schwarzen Augenbrauuenstachen seltsam von seinen weißen, nach militärischer Modebrüstenartig geschnittenen Haaren ab; er war bürgerlichgekleidet und trug ani Knopfloch ein Band, dessen ver-schiedene Streifen an die verschiedenen Orden erinnerten,mit denen er decorirt war. Der Graf von Morcerf tratmit ziemlich edlem Anstand und mit einem gewissenEifer ein. Monte Christo ließ ihn auf sich znkommen,ohne einen Schritt zu thun; man hätte glauben sollen,seine Füße wären auf den Boden genagelt, wie seineAugen auf das Gesicht des Eintretendcn,
„Mein Batcr," sprach der junge Mann, „ich habedie Ehre, Ihnen den Grafen von Monte Christo, denedclmüthigen Freund vorzustellen, welchen ich unter denIhnen bekannten, schwierigen Umständen zu treffen soglücklich war."
„Der Herr ist willkommen in unserer Mitte," sagteder Graf von Morcerf, Monte Christo mit einem Lächelnbegrüßend, er hat unserem Hause durch Erhaltung seineseinzigen Erben einen Dienst geleistet, für welchen wir zuunauslöschlichem Danke verpflichtet sind."
So sprechend, bezeichnet» der Graf Monte Christoeinen Lehnstuhl, während er sich selbst vor das Fenster ^setzte.
Monte Christo nahm den von dem Grafen vonMorcerf bezeichneten Stuhl, richtete es aber so ein, daß