Druckschrift 
11/14 (1846)
Entstehung
Seite
17
Einzelbild herunterladen
 

17

mentare darüber, welche Hozier und Jaucourt sehr er-baut haben dürsten. Jetzt denke ich nicht mehr daran,und dennoch muß ich Ihnen bemerke»,es gehört dieszu meinen Führcrattributen, daß man sich unter un-serer volköthümlichen Negierung wieder sehr diel mit der-gleichen Dingen zu beschäftigen anfängt."

Nun! dann hätte Ihre Negierung etwas Besseresaus der Vergangenheit wählen müssen, als die zwei Pla-kate, welche ich auf Ihren Monumenten wahrgenommenhabe, denn es fehlt ihnen ganz und gar an heraldischemSinn. Sie, mein lieber Vicomte, Sie sind glücklicher,als Ihre Negierung; Ihr Wappen ist in der That schönund nimmt die Einbildungskraft in Anspruch. Ja, so istes. Sie stammen zugleich von der Provence und vonSpanien her, wodurch sich, wenn das Porträt, das Siemir gezeigt haben, ähnlich ist, die schöne braune Farbeerklärt, welche ich so sehr auf dem Antlitz der edeln Ca-talonierin bewunderte."

Man hätte OedipuS oder Sphinr sein müssen, ums> die Ironie zu errathen, die der Graf in diese Wortelegte, welche scheinbar das Gepräge der größten Höfltch-l kcit an sich trugen; Morcerf dankte ihm auch mit einem

j Lächeln, ging voran, um ihm den Weg zu zeigen, und

öffnete eine in den Salon führende Thüre unter demWappen.

An der am meisten in das Auge fallenden Stelle! dieses Salon sah man ebenfalls ein Porträt; cs war

l das eines Mannes von fünf und dreißig bis acht und dreißig

> Jahren, in der Uniform eines Generalofsicicrs mit der

den höheren Grad bezeichnenden vollen Doppelepaulctte;

! am Halse das Band der Ehrenlegion, woraus hervorging,

! daß er Eommandeur war; auf der Brust rechts

! den Stern des Großofsiciers vom Erlöser-Orden, links

, den vom Großkreuz des Ordens von Carl III., eine

i Andeutung, daß die durch das Porträt dargestellte Per-

! son die Kriege in Griechenland und Spanien mitgemacht

, Der Graf v, Monte Christo. Hl. 2

>