Druckschrift 
11/14 (1846)
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offenbar in der ganzen Einfalt seines GcmüthS gespro-chen.

Nnn haben Sie alle meine Ncichthümcr gesehen/'fnhr Albert fort;erlauben Sic mir, inein Herr Graf,Ihnen dieselben anznbietcn, so »»würdig sie auch seinmögen; betrachten Sic sich, als wären Sie hier zu Hanseund um noch heimischer zu werden, haben Sie die Güte,mich zu Herrn von Morecrf zu begleiten, dem ich vonNom de» Dienst, de» Sie mir geleistet, mitgetheilt undde» Besuch, den Sie mir versprochen, angckündigt habe;ich darf Wohl sagen, der Graf und die Greisin erwartetenmit Ungeduld den Zeitpunkt, wo cs denselben erlaubt seinmöchte, Ihnen zu danken. Sie sind etwas abgestumpftgegen alle Dinge, ich weiß dies, Herr Graf, und dieFamilienscencn üben keine große Thätigkeit auf Simbadden Seefahrer aus: Sie haben so viele andere Sccncngesehen! Nehmen Sie indessen, was ich Ihnen anbiete,als Eingang in das Pariser Leben an, in ein Leben derHöflichkeiten, der Besuche und Vorstellungen."

Monte Christo verbeugte sich, ohne zu antworten; ernahm den Vorschlag ohne Begeisterung und ohneWiderstreben an . . . wie eine von den Pflichten desWohlanstandcS, denen sich Jedermann unterwerfen muß.Albert rief seinen Kammerdiener und befahl ihm, Herrnund Frau von Morecrf den Grafen von Monte Christozu melden.

Albert folgte ihm mit dem Grafen.

Als man in das Vorzimmer des Grafe» gelangte,sah man über der Thüre, welche in den Salon führte,einen Wappenschild, der durch seine reiche Einfassung undden Einklang mit der Ausschmückung des Zimmers vondem Gewichte zeugte, das der Eigcnthümcr des Hotelauf dieses Wappen legte. Der Graf blieb vor den,Wappen stehe» und schanic es aufmerksam an.

Sieben gestümmeltc Amseln auf einer Binde inblauem Feld. Ohne Zweifel das Wappen Ihrer Fami-