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11/14 (1846)
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sprungen, und die Achnlichkcit ist so groß, daß ich meineMutter noch vor mir zu sehen wähne, wie Sic im Jahr1830 war. Die Gräfin ließ dieses Porträt während einerAbwesenheit des Grafen malen. Ohne Zweifel glaubtesie ihm bei seiner Rückkehr eine freundliche Ucberraschungzu bereiten; doch seltsamer Weise mißfiel das Porträt mei-nem Pater, und der Werth des Gemäldes, das, wie Siesehen, eines der schönsten von Leopold Robert ist, ließ ihnnicht über den Widerwillen Weggehen, den er gegen das-selbe gefaßt hatte. Allerdings ist Herr von Morcerf,unter uns gesagt, einer der emsigsten Pairs im Luxem-bourg, ein in Beziehung ans die Theorie berühmter Ge-neral, aber ein äußerst mittelmäßiger Liebhaber der Kunst;nicht so ist cs bei meiner Mutter, welche auf eine merk-würdige Weise malt und, ein solches Werk zu sehr schätzend,um sich gänzlich davon zu trenne», nur dasselbe gegebenhat, damit es bei mir weniger dem Mißfallen von Herrnvon Morcerf anSgesetzt sei, dessen von Gros gemaltesPorträt ich Ihnen ebenfalls zeige» werde. Verzeihen Sie,wenn ich auf diese Art von Familie und häuslichen An-gelegenheiten mit Ihne» spreche, da ich aber die Ehrehaben werde, Sic zu dem Grafen zu geleiten, so sage ichIhnen dies, damit Ihnen nicht in seiner Gegenwart einLob dieses Porträts entschlüpft. Es übt indessen einen

traurigen Einstuß aus, denn meine Mutter kommt seltenzu mir, ohne es zu beschaue», und noch seltener geschiehtes, daß sie das Bild beschaut, ohne zu weinen, UcbrigenSist die Wolke, welche die Erscheinung dieses Gemäldes indas Hotel brachte, die einzige, die sich zwischen den,Grafen und der Gräfin erhoben hat, denn sie sind, obgleichseit mehr als zwanzig Jahren vcrheirathet, noch einigwie am ersten Tage."

Monte Christo warf einen raschen Blick auf Albert,als wollte er eine unter seinen Worten verborgene Ab-sicht suche», aber der junge Mann hatte diese Worte

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