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1 (1879) Die linksrheinische Textilindustrie
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II. 2.

zum Stillschweigen gebracht werden. Und doch, wieviel kannein Fabrikant mit socialem Pflichtgefühl leisten! Die Tren-nung der Geschlechter, das Verbot von ungeziemenden Redenund Thaten, die Anstellung von Meisterinnen, welche sinnigerauf die Mädchen ein wirken als die Männer, die Sorge für dielandfremden Mädchen in Hospizen, deren Erziehung zu häus-lichen Arbeiten, alle jene zahllosen Wohlfahrtseinrichtungen,welche die Notli Einzelner lindern, besonders die ehrliche Be-folgung der Fabrikgesetze, das Alles sind Fälle, wo sich dieGrundsätze der Nächstenliebe in der Benutzung der Arbeits-kraft zur Geltung bringen lassen. Ein Umschwung nach dieserRichtung wird der Fabrikindustrie, wenn nicht alle, so dochdie schlimmsten jener Härten benehfnen, die ihr bis jetzt, somanches auch schon besser geworden ist, noch anhaften. Undwenn manche Fabrikanten für solche Vorschläge nur einüberlegenes Lächeln haben, einzelne verstehen ihre Bedeutung;und die, welche sie nicht verstehen, werden vielleicht durchihre Frauen zu gewinnen sein, falls sie dieselben, wie icliszum grossen Segen in vereinzelten Fällen gesehen habe, wöchent-lich zur Fabrik mitnehmen. Wenn dann der Mann auf demKomptoir nur an das Geldverdienen denkt. vielleicht findetsein Weib in der Industrie auch sittliche Ideale!