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wiederholt, zusammen 1 M. 36 Pf. täglich oder im Monat40 M. 80 Pf„ mit der Miethe von 7 M. 71 Pf. = 48 M. 51 Pf.Niedriger lassen die Sätze sich gar nicht mehr greifen, und siedecken ja nicht mehr Bedürfnisse als sie das höhlenbewohnendeThier in der Wildniss befriedigt; nur das schützende Dachund die kümmerlichste Fristung des leiblichen Daseins durchrein vegetabilische Stoffe wie Cichorien (zum „Kaffe“wasser),Kartoffeln und Brot sind dadurch gesichert. Die sonstigenAusgaben für Kleidung, Heizung und Beleuchtung, Abgaben,Ausgaben für Unterricht, Erholung und Derartiges sind hiernoch gar nicht eingerechnet.
Wird der unumgängliche Lebensbedarf des Arbeiters durchseinen Lohn gedeckt? Sofern er arbeitslos ist und keinenLohn empfängt, vermag er natürlich aus eigenen Mitteln seinDasein nicht zu fristen. Aber wenn er Beschäftigung hat?Darauf wird unbedingt weder mit Ja noch mit Nein zuantworten sein; vielmehr werden die verschiedenen Factorengeprüft werden müssen, welche das Auskommen einer Arbeiter-haushaltung bedingen. In erster Linie kommt die Grösse desBedarfs in Betracht, welcher vom Umfange der Haushaltungbestimmt wird; ein alleinstehender Mann schafft sich leichtei-seine Existenz als eine Familie, und dieser gelingt es um soschwerer, je kleiner und erwerbsunfähiger die Kinder sind undje mehr sie daher die ganze Zeit der Mutter in Anspruchnehmen. Ferner kommt die Wirthschaftlichkeit der Familie,besonders die llaushaltungskuust der Frau in Betracht, inwie-weit sie sparsam, und was noch wichtiger ist, inwieweit sie inrichtiger Weise den knappen Verdienst zu verwenden versteht.In letzter Instanz entscheidet freilich die. Grösse des Ein-kommens selbst und dieses ist verschieden bei Textilarbeitern,Nadlern und Maschinenbauern und schwankt mit den Kon-junkturen. welche für jeden Industriezweig wieder ver-schiedene sind.
Der alleinstehende Arbeiter befindet sich fast immer inbeneidenswerther Lage; bei einem Durchschnittslohn von10 Mark wöchentlich vermag er seine minimalen Lebenskostenfast doppelt zu bestreiten. Auch diejenigen Familien, welcheschon soweit erwachsene Kinder haben, dass diese 5—7 Markwöchentlich erwerben können, befinden sich bei Cichorien,Kartoffeln und Brot in ziemlich gesicherter Lage Es ist da-raus das Bestreben der Eltern erklärlich, ihre Kinder so frühals möglich zu Verdienst zu bringen und in die Fabrik zuschicken; bei schlechter Konjunktur, wo sie deren Hülfe amnöthigsten hätten, gelingt es ihnen schwer; denn gerade dannwerden die Kinder massenhaft entlassen; in guten Zeiten findendie Kinder bald lohnende Beschäftigung. Diese Kinderarbeitin Fabriken unterscheidet sich wesentlich von der im Hand-werk und in der Hausindustrie. Solange das Kind in der
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