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Der Ausdruck der Gemüthsbewegungen bei dem Menschen und den Thieren
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Ausdruck der Freude.

Cap. 8.

Dies wurde nun von einem kleinen blökenden Geräusche begleitet,welches vielleicht ein Lachen darstellen sollte. Im Alter von lloTagen nahm dieses kleine Geräusch, welches immer während derExspiration gemacht wurde, einen unbedeutend verschiedenen Cha-racter an und wurde mehr abgesetzt oder unterbrochen wie beimSchluchzen, und dies war sicherlich beginnendes Lachen. Die Ver-änderung im Tone schien mir zu der Zeit mit der großem seitlichenAusdehnung des Mundes znsammenznhängen in dem Maße, wie dasLächeln breiter wurde.

Bei einem zweiten Kinde wurde das erste wirkliche Lächelnungefähr in demselben Alter beobachtet, nämlich bei fünfundvierzigTagen, und bei einem dritten Kinde in einem etwas früheren Alter.Als das zweite Kind fünfundsechszig Tage alt war, lächelte es vielbreiter und deutlicher als das zuerst erwähnte in demselben Älter-es that und stieß selbst in diesem frühen Alter ein Geräusch aus,was dem Lachen sein- ähnlich war. In diesem allmählichen Erlangender Gewohnheit des Lachens bei Kindern haben wir einen Fall voruns, welcher in einem gewissen Grade mit dem des Weinens analogist. Wie bei den gewöhnlichen Bewegungen des Körpers, so beimGehen, Übung nothwendig ist, so scheint dies auch beim Lachen undWeinen der Fall zu sein. Auf der andern Seite ist die Kunst zuschreien, weil sie Kindern von Nutzen ist, von den frühesten Tagenan ganz gut entwickelt worden.

Ausgelassenheit, Heiterkeit. ist ein Mensch ausge-lassener Stimmung, so bietet er, wenn er auch nicht wirklich lächelt,doch gewöhnlich eine gewisse Neigung dar, seine Mundwinkel zurück-zuziehen. ln Folge der Erregung des Vergnügens wird die Circulationschneller; die Augen sind glänzend und die Farbe des Gesichts er-höht. sich. Das durch den vermehrten Blutzufluß gereizte Gehirnwirkt auf die geistigen Fähigkeiten zurück ; es ziehen lebendige Ideenschneller durch die Seele und die Aftecte werden wärmer. Ich habeeinmal gehört, wie ein Kind, das nur wenig unter vier Jahren altwar, gefragt wurde, was es heiße, in guter Stimmung zu sein; dar-auf antwortete es,das heißt lachen, schwatzen und küssen. Esdürfte schwierig sein, eine richtigere und praktischere Definition zugeben. Ein Mensch in diesem Zustande hält seinen Körper aufrecht,seinen Kopf erhoben und seine Augen offen. Es liegt keine Ermattungin den Gesichtszügen und keine Zusammenziehung der Augenbrauenwird sichtbar. Im Gegenthei! strebt der Stirnmuskel, wie Mokkau