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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
Entstehung
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über die Belagerung v. Damaskus im I. 114g. zi

Wir schließen diese Auszüge mit der ttcbcrsetzung desBerichtes von Abulfaradsch in seiner syrischen Chronik,S. 334. 335:Nachdem der König der Deutschen, Ivel,eher nur mit drcy Grafen (den Gefahren in Kleinasien) ent-ronnen war, zu Jerusalem am heiligen Grabe gebetet, denSegen empfangen und einige Tage geruhet hatte, so zog ergen Damascus mit zehn Tausenden zu Roß und sechszigTausenden zu Fuß. Der Türken und Araber daselbst warenobngefahr hundert und drcyßig Tausend zu Fuß außer denReutern. Als nnn die Franken sahen, daß in den Türkenund Arabern, ungeachtet ihrer großen Zahl, doch keine Kraftsey, so wagten sie es zuversichtlich, sich der Stadt so sehrzu nähern, daß sie an den Flüssen und mitten in den Gartensich lagerten. Moincddin, Fürst von Damascus, welchereinsah, daß die Stadt nicht gegen sie zu retten und zu be-haupten sey, sandte hierauf heimlich an den König vonJerusalem und gewann ihn durch freundliche Worte undGold, nämlich zweihundert tausend Dinare, welche abersämmtlich von Erz und nur mit ägyptischem Golde vergoldetwaren. Von denselben falschen Goldstücken schickte er funftzigtausend an den Grafen von Liberias. Als sie abgezogenwaren, wurde dies Geld untersucht und der Betrug ent-deckt In fünf arabischen Büchern, in welchen ich Er-

> Der lateinische Uebersetzcr hatLiese Stelle offenbar nicht verstanden,sondern ihren Sinn nnr erreichen:,,lle von »uro illi ijniiKino,Xr»-Uini scriplores (welche?), gtiamvisäiversi, silent; solus voalus IVlarMinliael reinnarravit," DaS ägyp-tische Gold, womit das Änpserüberzogen war, scheint übrigens nnrnachgemachteS Gold gewesen zn seyn.

Wir wissen zn wenig über den ägyp-tischen Kunstflcist in dieser Zeit, nnidarüber zn urtheilen. Aber wie kanrAnar zn so vielen falschen Goldstüc-ken? Halte er sic schon im Vorausmachen lassen, um bcy verkommenderGelegenheit, die Christen damit znbetrügen? Die Christen waren übri-gens der Meinung, wenigstens diegnkmüchigen unter ihnen,- das nicht