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3,1 (1817) Der Kreuzzug der Deutschen und Franzosen unter Conrad III. und Ludwig VII.
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Die Pilgerhrere in Kleinasien.

Pferde war in diesem öden Gebirge die einzige Nahrung derWallbrüder. Da verloren die kühnsten und frömmsten Ritterden Muth und das Vertrauen zu Gott, und die weidlich-sie» Kämpfer ließen sich wie schüchternes, furchtsames Wildvon den Heiden ohne Widerstand mit Schwertern und Pfei-len rödten. Am längsten harrte im Kampfe der tapfere undfromme Graf Bernhard von Plözke aus ; er hielt mit seinerwohlgcwaffneten Rittcrschar die Nachhut und wehrte kräftigdie Türken ab; aber eines Tages, nachdem auch diese Scharihre Rosse verloren hatte, wurden der Graf Bernhard undalle seine tapfer» Hecrgcsellen von den türkischen Bogen-schützen aus der Ferne getödtet ^). Da verzweifelten auchdiejenigen, welche bis dahin noch ihren Muth aufrecht er-halten, jeder suchte fliehend, auf welche Weise er es ver-mochte, Nicäa zu erreichen, und keine Schar war mehrgeschlossen. Der König Conrad kam, von zwey Pfeilen ver-wundet und in sehr geringer Begleitung nach Nicäa,und kaum der zehnte Theil seines prächtigen Heers sammeltesich in kläglichem Zustande nach und nach wieder um ihn ").Alles kostbare Gerath, alle Schätze und Köstlichkeiten, dasunermeßliche Rüstzeug und Heergeräth, welche dieses Heermit sich geführt, waren die Beute der Heiden geworden.

17) Oäo äe O1o§. V. S.61irono§r. 8axo <1. a O. S. 2yy.

ig) Oäo <le S. 52 .

19) ,,De seznuLAintL inillilnis Io-riLLtornud ehuitnm er äe tantrr i>e-

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^laäio.intcremtis, nonnullis etianlvineulis kostium inanoiirLtis. ">Vi lk. I'^r. XVI. 22. Nach Odovon Deuil (S. 52) starben nochvon denen, welche die Küste wirklicherreichten und nach Deutschland heim-kehren wollten, zoooo Mann vorHunger, im Angesicht von Constawtinopel, weil die Griechen säumten,ihnen Lebenömittcl zu reichen undSchiffe zur Ucberfahrt ru gestatten.