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5 (1854) Von 1756 bis 1763
Entstehung
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276
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276 Buch VIII. Zehntes Hauptstück. W

Laudon auf dem Wege nach Brieg zu treffen, und als er dann»dessen Seitenmarsch erfuhr, eilte er vergeblich über Kanth,Ium seine Vereinigung mit den Russen zu verhindern oder ihGbei Wahlstadt anzugreifen. Er hatte nun mit seinen 55,W AMann 140,000 Ocsterreicher und Russen gegen sich und?keine Aussicht auf Unterstützung. Dennoch verzweifelte er»

2V. Aug. nicht. Er zog sich in das seitdem so berühmt gewordene!Lager bei Bunzelwitz zwischen Schweidnitz und Striegan ^zurück. Er verstärkte die gegen 9000 Schritt lange, durch !die Natur einigermaßen feste Stellung, im Umfange von faß ^zwei deutschen Meilen, mit Anstrengung aller Kräfte nochdurch 27 einander gegenseitig deckende Schanzen mit 18üGeschützen, durch Palissaden, spanische Reiter, Wolfsgrubenund 182 Minen, und traf alle Vorkehrungen, um einemßAngriffe, vorzüglich der Ocsterreicher, begegnen zu können,, >Jnsgesammt hatte er noch 462 Geschütze. Dennoch würde ?sich Friedrich bei der großen Ausdehnung des Lagers mit ^seinen 55,000 Mann kaum haben gegen einen allgemeine!!Angriff behaupten können; allein er wollte seinen Feinden jdie Stirn bieten, sie so lange als möglich hinziehn, undbesorgte nicht viel von den Russen. Diese rückten nun zwar mit-den Oesterrcichcrn gegen das Lager an und schlossen es von allen,Seiten ein, ja Laudon entwarf schon einen allgemeinen Angriffauf den 2. September; plötzlich aber verweigerte Buturlin !jede Thcilnahme, indem er die Ocsterreicher nur dann decken. >würde, wenn sic selbst angegriffen würden. Nach viclcnsiikleinen, nichts entscheidenden Gefechten brach Buturlin,sinachdem er 12,000 Mann unter Czernitschcw bei Laudon?,zurückgelassen, angeblich wegen Mangels an Lebensmitteln ?

10. Sept. gegen Wahlstadt hin auf, ging darauf bei Steinau übek^die Oder und nach Polen zurück. Seine Kaiserin dankte ?!ihm, daß er die Truppen geschont habe, und lud ihn freund- ilich ein nach Petersburg zu kommen Auch Laudon zog /!sich, und zwar in ein sehr festes Lager bei Frciburg zurück.Der König war gerettet, was überall bei den Preußengroße Freude verursachte. Weil er nicht wußte, wohin sich

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1) Stuhr II. S. 401.