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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Buch VIII. Siebentes Hauptstück.

mit den Russen sehr unzufriedenen Polen aufgcfangcn wor-den, welche den König von Preusscn cinludcn, in Poleneinzufallcn und ihm die Aufstellung von 100,000 Mann zu-sichertcn'), also das Vorhaben der Russen in Polen sich fest-zusetzcn gefährdeten. So brach Soltikoff gegen Ende Octo-bers von Hcrrnstadt auf. Laudon hatte schon den 10. Oct.Soltikoff gefragt, was dieser rücksichtlich seiner befehle; derRusse ihm geantwortet: Laudon könne thun, was er wolle,er selbst werde über die Warthe gehen. Laudon erklärte leb-haft, ihm nicht weiter folgen zu wollen^). Während nundie Russen ihren Marsch nach der Warthe und dann derWeichsel fortsctztcn, trennte sich Laudon bei Bojanowo vonihnen und marschirte, weil der König den General Schmet-tern mit 8500 Mann zur Deckung Oberschlesicns abgeschickthatte, in großen Bogen über Czcnstochau und Krakau nachdem österreichischen Schlesien, wo er mit Fouque einen Waf-fenstillstand schloß, vermöge dessen die beiderseitigen Truppenin den Ländern ihrer Herren bleiben sollten, worauf beidedie Winterquartiere bezogen. Die Oestcrreicher waren sehrunzufrieden, als nach der Schlacht von Kunnersdorf, wah-rend die Russen auf den Vormarsch Dauns gegen die Oderdrangen, Choiseul, der französische Gesandte, verlangte, Daunsolle nicht nach Schlesien, sondern gegen die Mark Vorgehen,um den Baum bei der Wurzel zu fassen, da Schlesien inBerlin erobert werden müsse. Preussische Festungen undLänder cinzunchmen helfe nichts; des Königs Macht be-stände nicht darin, sondern in seinen Heeren, seiner Personund seinem Geiste; das Heer müsse man angreifen°).

1) Bei Stuhr II- S. 275.

2) 51 o ntulsiul, 8 rt II. p. 102. Bergt. Stuhr II. S. 271-

3) Stuhr II. S. 23S.

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