Schlacht bei Zorndorf.
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selben an, welcher jedoch unzweifelhaft'), wenn auch an sichohne große Wirkung, auf Seiten der Preussen war, insofernsie das Schlachtfeld behaupteten. Der König erkannte öffent-lich an, daß er ihn Scidlitz verdanke. Noch auf demSchlachtfclde, umgeben von seinen Untcrfeldherren, sagte erzu dem englischen Gesandten Mitchell, der ihm Glückwünschte, auf Seidlitz zeigend: „Ohne diesen da würde esschlecht ausgcsehcn haben." Er hielt ihn seitdem besondershoch. „Die Reiterei," schrieb er an Lord Marishal, „hatfast Alles gethan')."
Fcrmor, welcher nicht im Marsche angegriffen werdenwollte, zog sich unbemerkt in der darauf folgenden Nachtrechts ab nach seiner Wagenburg bei Camin und verschanztesich dort. Der König wagte es nicht ihn hier anzugreifen/schickte vielmehr bereits am 27. August Zielens Husaren überKüstrin nach Frankfurt, um Laudons Streifzuge Einhalt zuthun. Er wollte die Russen durch Bewegungen zum wirk-lichen Rückzuge nöthigen, als Fermor bereits den 1. Septemberaus freien Stücken nach Landsberg zurückging. Im Allge-meinen waren die Russen unzufrieden darüber, daß sie sichvon ihren Gränzen entfernen sollten. Sie rühmten sich schonzwei Siege erfochten, ein weites Ländergebiet erobert undweit mehr gethan zu haben als ihre Verbündeten. Die Kai-serin wollte lebhaft die Fortsetzung des Krieges, die Generalewiderstrebten, und im Allgemeinen hatten die Russen keineLust sich weiter anzustrengen und Gefahren für ihnen fremdeInteressen zu übernehmen'). Dem Könige konnte nichts er-wünschter sein, als daß die Russen das freiwillig thaten, wozuer sie nur sehr schwer hätte zwingen können, nämlich sichzurückzuziehen. Er ließ den General Dohna mit etwa 17,000Mann zu ihrer Beobachtung stehen und brach mir 28,000 2. Sept.Mann nach Sachsen auf, wo sich der Prinz Heinrich der
1) Daß die Schlacht unentschieden gewesen, schreibt selbst Keith anseinen Bruder den 12. October bei Dover III. S. 35.
2) Osuvreo XX. p. 270.
3) Bericht bei Stuhr II. S. 159 ff.