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5 (1854) Von 1756 bis 1763
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Schlacht bei Hastenbeck.

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Menge vornehmer Freiwilligen. Dazu ein ungeheurer Troßfür die Unzahl großer und verwöhnter Herren. Die zumTheil von Geburt vornehmen, unwissenden, aber vom Hofebegünstigten widerstrebenden Unterbefchlshaber und das durchLuxus, Ungehorsam und Frechheit verwilderte Heer machtendes Marschalls Lage sehr schwierig und lähmten vollendsalle Entschiedenheit des ängstlich besorgten Feldherr«. Erhatte mit großer Anstrengung die fast aufgelöste Kricgszuchtherzustellen gesucht, und soll in wenig Monaten gegen 1000Plünderer und Nachzügler haben aufhängcn lassen. Er warder Meinung, es sei genug, wenn er in diesem Feldzüge bisan die Weser vorgehe und Minden und Hameln erobere').

Die Klcinmüthigkcit des hannöverschen Ministeriums,welches nur daran dachte die Neutralität für Hannover zuerhalten, hatte ihm wenige Hindernisse in den Weg gelegt,so eifrig Friedrich auf kräftigen Widerstand gedrungen hatte.

Der ebenfalls sehr unfähige Herzog von Cumberland hattesich mit seinem 54,000 Mann starken hannöverschen Bcob-achtungshccre fortwährend zurückgezogen, den Franzosen selbstden Zug durch die haltbarsten Pässe nicht streitig gemachtund die günstige Gelegenheit, eine französische Heercsabthei-lung abgesondert zu schlagen, unbeachtet vorübergehcn lassen.

Der Landgraf von Hessen-Kassel hatte seine Hauptstadt, seinefesten Plätze und Zeughäuser und sein ganzes Land denFranzosen überlassen müssen, welche große Lieferungen aus-schricben und die Landmiliz entwaffnetcn. Unwillig hatteFriedrich seine 5000 Preusscn nach Magdeburg abberufen.

Durch Befehle von Paris gedrängt, war d'Estre'es endlichüber die Weser gegangen und hatte den Herzog von Cum- 26. Zullberland bei Hastenbeck angegriffen. Der Herzog verlor durchMangel an Einsicht und Kraft den Sieg, den er durch dieTapferkeit des Erbprinzen von Braunschweig bereits in Hän-den hatte, indem er das Schlachtfeld vorzeitig aufgab, wel-ches doppelt soviel todte und verwundete Franzosen als Ver-bündete bedeckten"), und zog sich zurück. Hameln ergab sich

1) Stuhr l. S. 116.

2) Schlosser Geschichte des 18. Jahrhunderts II. S. 323 und326 Anmerkungen.

Stenz el, Gesch. d. Preussisch. Staats. V.

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