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Buch VIll. Erstes Hauptstück. ^
unter solchen Umständen den Offneren bei Cassation das !Schießen der Hirsche verboten, weil diese lediglich für Se.Majestät Vorbehalten waren. So gewann Brown Zeit, denlängst verabredeten Versuch zu machen die Sachsen zu ent-setzen und ihnen bei Schandau einen Ausweg zu öffnen,wo die Preussen wegen der äußerst schlechten und außerdemschwierigen Wege einen Durchbruch am wenigsten besorgtenund daher nur mäßige Verhaue gemacht und schwache Po-sten aufgestellt hatten. Während er daher das preussischeLager bei Lowositz durch den Haupttheil seines Heeres be-obachten ließ, ging er selbst sehr geheim mit 8000 Mann11. Oct. und 20 Geschützen auf das rechte Elbufer über und kamnach ungewöhnlich starken Märschen, unbemerkt von den ^Preussen, zur verabredeten Zeit in Lichtenhain etwa zweiMeilen vom Lilienstein an. Hier drängte er das 4000Mann starke, vom General Mcycrink schlecht geführte preus-sische Corps auf Schandau zurück und ging bis 1^ Meilevom Lilienstein vor, ohne seinen Angriff weiter zu verfol-gen, indem er ruhig abwartete, daß die Sachsen nun ihrer-seits ebenfalls, wie sie versprochen hatten, die preussische»Verhaue bei Walthersdorf am Liliensteine in der Macht vomIlten zum L2ten angreifcn würden. Dadurch und durch dieZögerungen der Sachsen, welche ihre Anstalten nachlässig !trafen und zu wenig verheimlichten, gewannen die Preussen !Zeit, ihre Posten schleunigst zu verstärken und sich gegen Idas früher sehr leichte weitere Vordringen Browns, sowiegegen einen Angriff der Sachsen in Verfassung zu setzen.
Die Sachsen hatten während dieser langen Zeit dieTransportwagen ihrer Blcchpontons auszubessern vernach-lässigt. Sie mußten daher ihre hölzernen Pontons vonPirna zwei Meilen stromaufwärts, und zwar unter demFeuer der preussischen Geschütze, unter den Königstein schaf-fen. Die zu dieser schweren und zugleich gefahrvollen Ar-beit mit Gewalt gezwungenen Bürger, Bauern und Schifferempörten sich, liefen davon und konnten auch durch Bajonettenicht wieder alle zur Arbeit gebracht werden. Sie brachtensogar mehre Pontons zu den Preussen am rechten Elbufer.So konnte, zugleich wegen der grundlosen und steilen Wege