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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Landwirthschaft.

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auszurichten, als diese ohne den guten Willen und die Ein-sicht der Unterthanen vermögen. Daher die zahlreichen intausend Einzelnheiten eingehenden Edicte, welche trotz allerAndrohungen und Strafen entweder gar nicht, oder lässigoder verkehrt ausgeführt wurden. So befahl er, alle leerePlätze mit jungen Obstbäumen zu bepflanzen; Städte undDörfer sollten für jedes Schock nicht gepflanzter Obstbäume,wo es thunlich gewesen, 12 Gr. Strafe geben. Die kurmär-kischen Domainen-Unterthanen, meinte er, befänden sich nur 1748darum in so dürftigen Umständen, weil sic zu faul wärenund sich nur aus den Scheuern und dem Mehlsacke ernährenwollten, den Gartenbau aber nicht achteten, der ihnen Win-terunterhalt verschaffe. Ebenso wurde wiederholt befohlen,Hopfengärten anzulegen, Flachs, Wein, Röthe, Waid, Küm-mel, Anis, Saftan, Luzerne, Sommer- und Winterrübsenund Kartoffeln zu bauen. Der Stadt Potsdam schenkte derKönig auserlesene Weinstöcke zum Anpflanzen. Zur Verbes-serung der Schäfereien ließ er Widder aus Spanien kommen 1748und verbot bei 100 Ducaten Strafe, Schäfereien cingehenzu lassen, was deren Verfall dennoch nicht aufhiclt, weil dieAusfuhr der Wolle streng verboten war. Jedes Departementund jeder Landrath sollte jährlich berichten, wie viel in seinemKreise der Unterhancn Nahrung durch Flachsbau, Spinnerei,Weberei, Hopfenbau, Viehzucht und andere nützliche Wirth-schaftssachen verbessert worden. Man gewöhnte sich an einZusammentragen unendlich vieler Zahlen in einer Mengevon Rubriken und es kam damit die damals so beliebte undlange beibehaltene Tabellenstatistik auf, welche bei manchemGuten im Einzelnen doch immer mehr dahin wirkte, denMenschen als Ertrag gebenden Theil der großen Staatsma-schine zu betrachten und ihn willenlos durch Beamtete zuleiten. Das Uebelstc bei den meisten Tabellen war ihre Un-richtigkeit, indem jeder Einwohner so Vieles als möglich ver-hehlte, um nicht vom Staate nach Verhältniß seiner Anga-ben zu Leistungen angezogen zu werden.

Viel wirksamer hätte es werden können, wenn der Kö-nig seine Absichten zur Verbesserung der Lage der Bauernim Lande hätte durchsetzen können. So sehr er auch bemüht