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Buch Vlt. Elftes Hauptstück.
zurückgebcn wolle. Der König nahm das sehr übel und er-klärte, eher mit seinem ganzen Heere zu Grunde gehen, alsden kleinsten Punkt des hannoverischen Vertrags, also desbreslaucr Friedens, aufgcbcn zu wollen. Er wollte nicht mehrund nicht weniger. Maria Theresia mußte den Umständenund der Entschiedenheit Friedrichs II. nachgcbcn. Sie überließden Seemächten den Abschluß des Friedens. Der österreichi-sche Minister Harrach, der am wenigsten friedlich gegen Preufscngesinnt war, kam nach Dresden und erklärte, die verlangteGrundlage annchmcn zu wollen. Friedrich sah, daß er vonFrankreich nichts zu hoffen, daß cs nicht einmal den Willenhabe, ihn angemessen zu unterstützen. Sein Land bedurftedes Friedens. Er wollte sich nicht nochmals den Launendes Glücks aussetzcn, dessen bisherige Ausdauer zu seinenGunsten erstaunlich genug war, um einen baldigen Wechselfürchten zu lassen. Er hatte Ruhm genug gewonnen. EinUnfall konnte ihn an den Rand des Verderbens bringen. Ersah sehr wohl ein, wie erkünstelt die Macht seines Staatessei, die nur auf der Größe und dem Glücke seines Leitersberuhte, der immer siegen musste, um nicht bei der erstenNiederlage zu Grunde zu gehen, während die Macht Oester-reichs groß genug war, um auch unter unfähigen Fürsten,wie vielmehr unter Maria Theresia den Schlägen des Schick-sals lange Zeit Widerstand zu leisten, ohne zu erliegen.Endlich hatte ihm der letzte Krieg acht Millionen Thaler ge-kostet und er besaß nur noch 15,000 Thaler, um ihn fortzu-sctzen. Der König von Frankreich machte ihm Vorwürfe überden Abschluß des hannöverischen Vertrags mit England undmunterte Friedrich zur Fortsetzung des Krieges auf, indem erihn durch Subsidicn und kriegerische Ablenkungen in Italienund den Niederlanden zu unterstützen versprach. Friedricherwiederte, verlassen von seinen Verbündeten hätte ihn nurdie Tapferkeit seines Heeres aus der gefährlichen Lage gerettet,in welcher er sich befunden. Seit dem Tode des Kaisers undseit die Oesterreicher nicht mehr im Elsaß ständen, habe derKrieg seinen Zweck verloren und würde nur noch unnützesBlutvergießen bewirken, deshalb sei er im Begriffe, Friedenzu schließen und wünsche nun soviel als möglich zum allge-