Ausbruch des Kriegs.
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Die Officiere erhielten mit Rücksicht auf die im letztenKriege gemachten Erfahrungen ihre Instructionen, die Regi-menter fetzten sich in Marsch. Durch seinen Gesandten inWien, den Grafen Dohna ließ der König den österreichischen 1744, Ministern mündlich erklären, er könne es als Kurfürst nicht 7. Aug.
mit gleichgültigen Augen anfehen, daß der wiener Hof diel kaiserliche Würde unterdrücke, des Reichs Verfassung alterire! und dessen Ständen Gewalt anthun wolle, weshalb er sichgenöthigt gesehen, mit einigen mächtigen Reichsständen eineder Königin bereits bekannte Union zu Miessen, deren einzi-ger Zweck fei, das rechtmäßig erwählte Oberhaupt bei feinerWürde und die Stände bei ihren wohlhergebrachten Freiheitenzu erhalten und die Ruhe im Vaterlande durch einen billigenFrieden herzustellen. Dazu habe er dem Kaiser eine Anzahlseiner Truppen als Hülfsvölker überlassen, ohne sich doch indie das Reich nicht angehenden Zwistigkeiten der Königin mitandern Mächten mischen zu wollen. In einem Manifestemachte er ausführlicher die Ursachen bekannt, welche ihn be-wogen hätten, dem Kaiser Hülfstruppen zu schicken. Alle^ seine Bemühungen, den Frieden in Deutschland herzustellen,wären vergeblich gewesen. Maria Theresia und deren Ver-bündete hätten aus unbegrenztem Ehrgeize die deutsche Freiheit')
' für immer in Fesseln schlagen und England für die dabeigeleistete Hülfe durch Reichslehn und Hoffnung auf (zu säcu-larisirende) Bisthümer entschädigen wollen. Oesterreichische
nügt, um meine Operationen zu bestimmen. Ich werde an der Spitzemeiner Armee am 13. August auf dem Marsche, Ende August vor Prag! sein. Es ist ein Wagstück, doch Anhänglichkeit und Freundschaft für^ Sie bewegen mich dazu, der Sie mich nie verlassen werden. Drei große! Schläge sind zu thun: erstens der Angriff auf Böhmen und Mähren,zweitens daß die Kaiserlichen und Franzosen an die Donau rücken, drit-tens, und das ist der Hauptpunkt, der Angriff auf Hannover. ErschlugBelle-Zsle und den Marschall von Sachsen als die Tüchtigsten zu Be-fehlshabern vor, dann Noaillcs. Man müsse an der feindlichen Grenzenicht vertheidigungSweise, wie früher in Baiern, sondern angriffsweisezu Werke gehen, wie Turenne und Luxembourg gethan- I^oaille»,
Msm. III. x. 365.
I) Es geschah, wie man sieht, schon vor hundert Jahren angeblichAlles für die deutsche Freiheit!