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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Säaularisatio ns entwürfe.

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eben gut ausgewählten Ministern. Auch Belle-Zsle war zuder Einsicht gekommen, daß unter den damaligen Verhältnissender deutschen Fürsten große Erfolge nicht zu erwarten wären,weshalb er die Trümmer des vor ihm aus Böhmen gerettetenHeeres nach Frankreich zurückführte. Broglio, der die Fran-zosen in Baiern befehligte, that auf Befehl seines Hofesnichts und lebte höchst uneinig mit Seckendorf. Der HerzogKarl von Lothringen drang über den Inn vor, schlug einebairische Heeresabtheilung bei Braunau, das sich ergab. DieFranzosen unter Broglio zogen sich, von Husaren und Pan-duren verfolgt, mit Verlust bis an den Rhein zurück. DerKaiser, dem es an Allem mangelte, um sein Heer zu ver-stärken, musste München abermals verlassen und, selbst ohneMittel zum Widerstande, cs noch als eine Begünstigung ari-schen, daß zuletzt gegen Uebergabe seiner Festungen seine 174312,000 Mann Truppen als Reichsheer vertragsmäßig wie 27. Julk.parteilos bei Wembdingen stehen bleiben durften. Sein Landwurde unterdessen von verheerenden österreichischen Schaarendurchzogen und seine Unterthanen gezwungen, der KöniginMaria Theresia zu huldigen, die Baiern bereits als ihr Eigen-thum ansah und behandelte') Unter so traurigen Umständenhielt der Kaiser seinen Hof in Frankfurt. Unterdessen wardas im vergangenen Jahre in den österreichischen Niederlan-den zusammengezogene englische Heer, welches in die nördli-chen Provinzen Frankreichs hatte einsallcn sollen, auf BittenOesterreichs, verstärkt durch die Holländer, welche sich fürMaria Theresia erklärten, als Heer der pragmatischen Sanc-tion über Maas und Rhein gegangen. Beide Seemächtehatten das lebendigste Interesse, Oesterreich zu erhalten undFrankreich zu schwächen. Die zu Vorstellungen herabge-stimmten frühern Drohungen Friedrichs II. waren ohne Er-folg. Das nöthigte die Franzosen, mit aller Anstrengungzu rüsten. Der Marschall Noailly, thätiger als Broglio, zogmit einem neuen Heere als für den Kaiser auf das rechte

1) Seckendorfs Leben H. S. 311 u. 324. Adelung lll- 2. 266.

Von des Kaiser« Bemühungen um Frieden auf demüthigende Bedingun-gen, derselbe Hl. 2. S. 205.

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