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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Buch VII. Siebente- Hauptstück.

1741 wenig genug nachgab. Lord Hyndford bot daher, indem erII. Zum. unstreitig viel weiter ging, als Maria Theresia wollte, demKönige Glogau, Grünberg und Schwiebus. Friedrich drückteseine Zufriedenheit damit aus, daß man ihm wenigstens einenbestimmten Antrag mache, den er auch im Anfänge ange-nommen haben würde, nun aber sei es zu spät. Er habeseitdem zu viel Kosten aufwenden müssen. Ein einziges Her-zogthum sei zu wenig, denn Schwiebus und Grünbcrg gehör-ten zum Herzogthum Glogau.Ich werde noch eine Schlachtgewinnen," fügte er hinzu,und die Oefterreicher ganz aus .Schlesien treiben. Dann werden mir ganz andere Anerbie- !tungen gemacht werden." Wenn er nicht vier an der brau-denburgischen Grenze gelegene Herzogthümer erhalte, werde !er sich zu seinem Bedauern in die Arme der Feinde der Königinwerfen müssen') Er habe, sagte er zum holländischen GesandtenDinkel, seinen Sieg (bei Mollwitz) nur deshalb nicht verfolgt,weil er gehofft, man werde ihm angenehme Vergleichsbcdin-gungen vorlegen'). Vergeblich waren alle Vorstellungen iEnglands bei Maria Theresia, nachgiebiger gegen Friedrichzu sein. Sie meinte, wenn Preussen erst die vier Herzog-thümer an der Grenze habe, werde es auch Herr des übrigenSchlesiens, ja Mährens und Böhmens und sie niemals sichersein. Im äussersten Unwillen über Friedrich und über dieEngländer selbst sagte sie wohl, sie wolle lieber Frankreichdurch Abtretung der Niederlande und Verzicht auf die Kaiser-krone für ihren Gemahl, den König von Sardinien, durchitalienische Besitzungen gewinnen, als dem Könige von Preusseneinen Fuß breit Landes und durchaus nichts von Schlesienabtreten; der Großherzog war nachgiebiger, aber ohne Einfluß').

t) Was bereits geschehen, doch für ihn nicht eben darum fest war.Eoxe IV. S. 107 aus HyndfordS Depeschen. Vergl. Raumer S. 131und Hetdenleben I. 864. Wahrscheinlich bot Hyndford alt Abtretungan, war Maria Theresia höchstens als Pfand geben wollte. Vergl. datFolgende.

2) Leben Maria Theresias I. S- 449.

3) Coxe IV. S. 122. Raumer S. 133. Ende Zuni. Bergt-Heldenleben I. T. 970.