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4 (1851) Von 1739 bis 1756
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Schlacht bei Malkwitz.

auch vorrücken, weil aber seine Reiterei im Kampfe mit denPreussen ihn nicht mehr deckte und ihn ein, wie Neippergberichtete, höllisches Gewchrfeuer empfing'), konnte er seineSoldaten nicht weiter vorwärts bringen. Sie stellten, umsich zu schützen, ihre Tornister zur Deckung vor sich hin underwiederten knieend und mit ihren hölzernen Ladestöcken dasfurchtbare Feuer der Preussen nur schwach. Endlich rückteSchwerin mit dem gesammten Fußvolke unter klingendemSpiele wie auf dem Paradeplatze vor. Das darauf folgendeunerhörte Pelotonfeuer erschütterte die Oesterreicher bald. Neip-perg vermochte seine Truppen nicht zum Vorrücken, bald nichtmehr zum Stehen zu bringen. Bald wendeten sie sich völligzur Flucht und Neipperg musste das Schlachtfeld räumen.

Vierzehn preussische Schwadronen, welche nach der Schlachtvon Ohlau ankamen, stießen erst nach dem Rückzuge derOesterreicher zur preussischen Armee. Daher verfolgte Schwe-rin den geschlagenen Feind nur eine Stunde weit.

Die Oesterreicher verloren in der Schlacht 800 Todte,unter denen die Generale Römer und Göldy, über 2000Verwundete, gegen 1500 Vermisste, zehn Geschütze und vierStandarten, die Preussen 900 Todte, unter denen die Gene-rale Schulenburg und Markgraf Friedrich, gegen 3000 Ver-wundete und gegen 700 Vermisste, also an Todten und Ver-wundeten mehr als die Oesterreicher.

Der König war während der Schlacht, wie wir gesehen,gefolgt von einer Schwadron Reiter zu seiner Bedeckung nachLöwen geritten, bald diesen vorausgeeilt, mit kleinem Gefolgein der Nacht vor Oppeln angekommcn. Das hatten unter-dessen die Oesterreicher besetzt, welche auf sein Verlangen umEinlaß Feuer gaben, worauf er sogleich eilig nach Löwenzurück, insgesammt zwölf Meilen ritt. Hier, wo er sehr er- 1741müdet ankam, erhielt er am Morgen nach der Schlacht durch II.April,einen Adjutanten des Prinzen Leopold von Dessau die Nach-richt vom Siege und kehrte sogleich zum Heere zurück, be-

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1) Alle österreichischen Berichte sind voll davon. Die Preussenfeuerten fünf Mal, während die Lesterreicher ein Mal schießen konnten-Maria Theresia I. S. 35V.

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