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1 (1842)
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Cornelius Nepos.

5. Nach diesem Treffen zvg sich der ganze Krieg in dieUmgegend von Korinth, und hat daher auch den NamenderKorinthische" erhalten. Als hier in einer einzigen Schlacht,in Melcher er befehligte, zehntausend Feinde gefallen waren,und die Macht der Gegner durch diesen Schlag als geschwächtangesehen wurde, machte ihn der Ruhm davon so wenig zumUebermuthe geneigt, das; er vielmehr das Schicksal Griechen-lands beklagte, daß durch Schuld der Feinde so viele Men-schen, von ihm besiegt, hätten fallen müssen: mit einer sol-chen Schaar hätten, wenn Griechenland von Vernunft ge-leitet würde, die Perser zur Strafe gezogen werden können.Eben so erklärte er, als er die Feinde bis innerhalb derMauern der Stadt getrieben hatte und von vielen Seitenaufgefordert wurde, Korinth zu belagern, daß er dieß unterseiner Würde achte. Sein Beruf sey, die Fehlenden zu-thigen, zur Pflicht zurückznkehren, nicht aber, hie berühmte-sten Städte von Griechenland zu erobern.Denn wollenwir, setzte er hinzu, Diejenigen vernichten, die mit uns gegendie Barbaren gefochten haben, so haben wir, während Lieseruhig znschcn, uns selbst überwunden. Ohne Mühe werdensie dann, sobald sie nur wollen, Meister über uns werden."

6. Inzwischen fiel die für die Lacedämonier so unglück-liche Schlacht bei Leuklra vor. Als hätte er de» Ausgangderselben geahnt, weigerte er sich, ungeachtet der dringendenZurede von Bielen, in diese Schlacht zu ziehen. Als nunaber Epaminondas Sparta belagerte, so zeigte er sich, unge-achtet die Stadt keine Mauern hatte, als Feldherr in einemsolchen Ächte, daß in diesem Zeitpunkt einem Jeden die Ueber-zeugung sich aufbrang, daß Sparta ohne ihn verloren gewe-