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1 (1842)
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Cornelius Nepos.

XII.

P a u sa n l a s.

1. Pausanias von Lacedämon war ein großer Mann,aber in allen Zügen seines Lebens sich selbst widersprechend.Den Glanz seiner Verdienste verdunkelte er selbst wiederdurch Fehler. Seine berühmteste That ist die Schlacht beiPlatää. Hier befehligte er ein nicht sehr bedeutendes Grie-chisches Heer gegen Mardonins, einen gebornen Meder,Statthalter und Tochtermann des Königs, durch persönlicheTapferkeit und Klugheit unter allen Persern ausgezeichnet,der mit einem Heer von zweimalhundert tausend Mann Fuß-volk, die er Mann für Mann hatte auserlesen lassen, nndmit zwanzig tausend Mann Reiterei geschlagen wurde undin dieser Schlacht selbst blieb. Eitel auf diesen Sieg fing ernun an, ein ungeordnetes Benehmen sich zu erlauben, undnach einem größeren Glanze zu streben. Die/erste Handlung,welche man an ihm tadelte, war, daß er?aus der Kriegs-beute eine» goldenen Dreifuß in Delphi aufstellen ließ miteiner Inschrift, deren Inhalt war, daß unter seiner Anfüh-rung die Barbaren bei Platää vernichtet worden seyen, unddaß er znm Danke für diesen Sieg dem Apollo ein Geschenkmache. Diese Inschrift ließen die Lacedämonier auslvschennnd nur die Namen der Staaten darauf sehen, welche zumSieg über die Perser beigetragen hatten.