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Agesilaus.
wohl, jedoch hielt er den Eid, und äußerte, daß er geradedadurch viel gewinne, daß Tiffaphernes durch seinen Meineidnicht nur die Menschen seiner Sache abgeneigt mache, son-dern auch den Zorn der Götter sich zuziehe. Er dagegen ver-stärke durch die gewissenhafte Haltung seines Eides die Kraftseines Heeres, da dieses die Macht der Götter auf seinerSeite und die Menschen ihm nur noch mehr befreundet wisse,welche gewöhnlich Denjenigen geneigt seyen, die sie Wort hal-ten sähen.
3. Nach Ablauf des Waffcnstillstandstermins hatte derPersische Befehlsbaber, der darauf rechnete, Laß die Feindeihren Angriff vorzüglich auf Caricn, wo er selbst mehrereWohnsitze besaß, und welches damals für das reichste Landgalt, richten würden, alle seine Truppen dorthin zusammen-gezogen. Allein Agesilaus wandte sich nach Phrygien undplünderte dieß Land aus, ehe noch Tiffaphernes irgend eineBewegung machte. Nachdem seine Leute reiche Beute ge-macht, führte er sein Heer nach Ephesus in Winterquartiere,li,ß daselbst Waffenwerkstätten errichten, und beschäftigte sichnun auf's thätigste mit Rüstungen zum Kriege. Zur Aufmun-terung deS Eifers für sorgfältige Bewaffnung und ausgezeich-nete Ausstattung setzte er Belohnungen für Diejenigen ans,die dabei besondere Thätigkeit zeigen würden. Das Nämlichethat er in Hinsicht der verschiedenen Gattungen der Waffen-übungen. Diejenigen, welche sich vor den Andern auszeichne-ten, erhielten große Belohnungen. Diese Mittel schufen ihmein vorzüglich ausgerüstetes und geübtes Heer. Als es ihmZeit zu seyn schien, die Truppen aus den Winterquartierenzu ziehen, sah er voraus, daß die Feinde, wenn er bekannt