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1 (1842)
Entstehung
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Cornelius Nepos.

gen des Kölligs sich überzeugt hatte, ging er rascher zuWerke, machte sich aber dabei den Lacedämoniern verdächtig.Er wurde sofort nach Hans zurückgernfen, peinlich angeklagtund zwar von der Todesstrafe freigesprochen, aber doch umGeld bestraft. Eden darum wnrde er auch nicht mehr zurFlotte zurückgeschickt.

Z. Allein nicht lange, so kehrte er von selbst wiederzum Heere zurück, und verricth daselbst seine Absichten durchein unkluges, ja durch ein wahnsinniges Benehmen. Denner legte jetzt nicht allein die Sitten, sondern auch das Aeußereund die Tracht seines Vaterlandes ab. Er zeigte sich mitköniglichem Prnnk und Medischer Tracht; Medische undAegyptische Trabanten folgten ihm; er speiste nach PersischerSitte üppiger, als seine Landsleute, die um ihn waren,ertragen konnten: schlug cs oft ab, wenn man ihn um Zu-tritt bat; seine Antworten waren stolz, seine Befehle grau-sam. Er zeigte sich nicht geneigt, nach Sparta znrückznkeh-ren; er hatte sich nach Colonä, einem Orte im Gebiete vonTroas, begeben; hier faßte er die Entschlüsse, die nicht nurfür sein Vaterland, sondern auch für ihn selbst gefahrvollwaren. Als die Lacedämonier Kenntniß davon erhielten,schickten sie Abgeordnete an ihn mit einem Schreiben in ge-heimer Schrift, welches in ihrem eigenen skurzen^f Styl dieWerte enthielt:wenn er nicht nach Haus zurnckkehren wür-de, so würden sic ihn zum Tode verurtheilen." Bestürzt überdiese Botschaft, kehrte er nun in sein Vaterland zurück, inder Hoffnung, durch Geld und Einfluß die drohende Gefahrjetzt noch abwendcn zu können. Als er ankam, ließen ihndie Ephoren in's Staalsgesängniß werfen. Nach ihren Ge-