Druckschrift 
1 (1842)
Entstehung
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Pausa»ias.

r. Nach dieser Schlacht mußte Pausanias abermals mitder vereinigten Flotte nach Cypern und den Hellespont abge-hen, um die Persischen Besatzungen aus diesen Gegenden zuvertreiben. Da ihm das Gluck hierin eben so günstig war,so fing er an, sich übcrmüthig zu benehmen und nach einernoch größeren Höhe zu streben. Bei der Eroberung von By-zanz hatte er mehrere vornehme Perser gefangen bekommenund unter denselben auck> einige Verwandte deS Königs. Dieseschickte er heimlich dem Xerxcs zurück, und gab vor, sie seycnaus dem öffentlichen Gefängnisse entkommen: ein gewisserGongylus von Eretria mußte sie begleiten und dem Königein Schreiben überbringen, dessen Inhalt uns ThucydideSfolgendermaßen überliefert hat:Pausanias, Feldherr von ^Sparta, überschickt Dir hiemit Gefangene, die er in By-zanz in seine Gewalt bekommen hat, nachdem er in ihnenDeine Verwandte erkannt hat, als ein Geschenk zurück, undwünscht, sich mit Dir durch Verwandtschaft z» verbinden.Wenn es Dir also nicht unangenehm ist, so gieb ihm DeineTochter zur Gemahlin. In diesem Falle verspricht er Dir,daß Du mit seiner Hülfe Sparta und das ganze übrige Grie-chenland Dir unterwerfen sollst. Bist Du zu einem dieserVorschläge geneigt, so schicke zu ihm einen vertrauten Men-schen, um sich mit ihm zu besprechen." Der König war außer-ordentlich erfreut über die Erhaltung so vieler ihm so naheverwandten Personen, und schickte auf der Stelle Artaba-zus mit einem Schreiben an Pausanias, worin er ihm diegrößten Lobsprüche ertheilte und ihn bat, ja nichts zu spa-ren und sein Versprechen zu erfüllen. In diesem Falle würdeer ihm nichts abschlagen. Als Pausanias von den Gesinmin-