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Cornelius Nepos.
rung und zog es vor, lieber die Gesetze der Menschlichkeit zuverletzen, als die Macht seines Königs geschwächt zu sehen.Er schickte daher einen gewissen Sysamithres und Bagäns ab,um Alcibiades zu ermorden, während sich Dieser noch inPhrygien befand und zur Abreise zum König rüstete. DieAbgesandte» übertrügen das Geschäft der Ermordung heim-lich den benachbarten Einwohnern der Gegend, wo sich Alci-biades befand. Diese wagten einen bewaffneten Angriff nicht,trugen in der Nacbt Holz um das kleine Hans, woriner schlief und zündeten dieses an, um ihn durch Feuer zutödten, über den fle im persönlichen Angriffe Meister zu wer-den sich nicht getrauten. Er erwachte von dem Prasseln desFeuers; man hatte ihm zwar sein Schwert heimlich wegge-nvmmen; doch ergriff er »och den Dolch*) seines Freundes.Es befand sich nämlich ein Gastfrcund aus Arkadien bei ihm,der sich von ihm nicht hatte trennen wollen. Diesem befahler, ihm zu folgen und nahm, was er in der Eile von Klei-dern fand, mit sich. Die warf er ans das Feuer hin undkam so glücklich über die Flammen hinweg. Als ihn dieBarbaren ans den Flammen gerettet sahen, schoßen sie ihmPfeile nach, und tödteten ihn damit. Seinen Kopf über-brachten sie dem Pharnabazus. Eine Frau aber, die bishermit ihm zusammen gelebt hatte**), bedeckte ihn mit ihrem
*) 8ut>r>Isre, eigentlich das Gewehr, das man unter den Ach-seln zu tragen pflegt.
**) Nach Athenäus war dies, Theodota, die berühmte Hetärels. X-noxh. Denkw. Svkr. B. Ikl. Cap. 10.); nach Plu-tarch Timandria, die Mutter des Lais.