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Cornelius Nepos.
ihn werfen würde. Alcibiades trennte sich min von ihm mitden Worten: „Weil Du dich denn einem Siege Deines Va-terlandes in den Weg stellst, so rathe ich Dir wenigstens soviel: nimm die Stellung Deiner Flotte nahe beim Feinde.Denn es ist zu befürchten, Mangel an Kriegsgehorsam beiDeinen Soldaten möchte Lysandern Gelegenheit geben, unserHeer zu überfallen." Er irrte sich hierin nicht. Denn Ly-sander, der durch seine Spionen unterrichtet war, das; daSAthenische Heer an's Land auf Beute ansgegangen sey unddie Schiffe beinahe ganz leer gelassen habe, ließ diese Gele-genheit, einen Schlag auszuführen, nicht unbenüyt, undendigte den ganzen Krieg mit einem einzigen Angriffe.
9. Da die Athener geschlagen waren, glaubte sich Alci-biades in dieser Gegend nicht mehr sicher, und begab sich tiefin's Innere von Thracien, bis über die Propontis * **) ) hin-aus, in der Hoffnung, hier sein Loos am leichtesten in Dun-kelheit bergen zu können. Allein er irrte sich. Denn kaumhatte» die Thracier bemerkt, daß er viel Geld mit sich ge-bracht hatte, so machten sie Anschläge auf ihn. Sie nahmenihm Alles, was er bei sich hatte, konnten ihn jedoch selbstnicht in ihre Gewalt bekommen. Da er nun, wegen derherrschenden Macht der Lacedämonier, auch in Griechenlandkeinen Ort sah, der für ihn sicher war, so ging er nachAsten zu Pharnabazus*"). Bald gewann er Diesen durch-.seine feine Bildung so sehr, daß er sein vorzüglichster Freund
*) Heut zu Tage msre >ii marmorn.
**) Dem Persische» Statthalter von Aouien, Lvdien und wohlauch Plirpgien.