Alcibiades.
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Unternehmung vergrößerte seinen Ruhm und seinen Reich-thum; auch hatte er an einigen Fürsten ron Thracicn bedeu-tende Freunde erhalten.
8. Dennoch konnte er der Liede zu seinem Vaterlaudesich nicht entschlagen. Der Athenische Befehlshaber Philoc-lcs hatte seine Flotte am sThracischeu^ Fluß Aegos aufge-stellt. Nicht weit davon befand sich Lysander, der Anführerder Lacedämonier, dessen Absicht es war, den Krieg so vielmöglich in die Länge zu ziehen; denn sie bezogen Hülfsgcl-der vom Könige '). Die Athener dagegen waren erschöpftund hatte» Nichts mehr, als Waffen und Schiffe. Alcibia-des erschien bei dem Athenischen Heer und erklärte öffentlichvor den Truppen: „wenn sie wollten, so nehme er es aussich, den Lysander zu nöthigen, entweder sich zu schlagen,oder um Frieden zu bitten; die Lacedämouier suchten ausdem Grund einem Seetreffen auszuweichen, weil sie sich zuLande stärker fühlten, als zur See: ihm wäre es aber einLeichtes, den Thracischen König S-uthcs zu bewegen, sievom Lande zu verjagen, und dann müßten sie sich entwederin ein Seetreffen Anlassen oder Frieden machen." Philoclcssah zwar die Triftigkeit dieser Worte; allein er wollte sichin seine Forderungen nicht einlassen. Denn er fühlte, das;er bei dem Heere nichts mehr gelten würde, wenn Alcibiadeswieder dabei wäre, und daß man ihm im Fall eines glück-lichen Ausgangs keinen Antheil daran znschrciben, im Falkeiner unglücklichen Wendung hingegen die ganze Schuld auf
*) Durch den Prinzen Cyrns, den Sohn des regierenden Kö-nigs Daritts Nothus.