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die Lacedämonier, die kurz vorher noch als Sieger geglänzthalten, bestürzt nm Frieden baten. Sie waren in fünfSchlachten zu Land, und in drei zur See geschlagen wordenund hatte» dabei zweihundert Dreiruderer verloren, die ge-nommen worden und dem Feind in die Hände gefallen wa-ren. Alcibiades hatte in Verbindung mit seinen Mitbefehls-habern Jonien, den Hcllespont und mehrere Griechische Städtean der Küste von Aste» wieder in Besitz genommen und zwarmehrere der letzten, erobert, worunter sich auch By,anz be-fand. Eben so viele hatten sie durch ihre Klugheit sfürAthens gewonnen, weil sie die Gefangenen mit Schonungbehandelt hatten. So kehrten sie, beladen mit Beute, miteinem bereicherten Heer und im Glanze der größten Helden-thaten nach Athen zurück.
6. Die ganze Stadt ging ihnen bis in den Piräens ent-gegen, und die Neugierde, den Alcibiades zu sehen, war sogroß, daß sich die Menge um sein Kriegsschiff versammelte,wie wenn er allein angekommen wäre So lebhaft war dasVolk überzeugt, daß sowohl die früheren Unfälle als das je-tzige Glück von seiner Hand gekommen seyen. Man schriebsich selbst nun den Verlust Siciliens und die Siege der La-cedämvnier zu, weil man diesen großen Mann aus demStaate verbannt hätte. Und man hatte darin allerdings Recht.Denn kaum hatte er den Oberbefehl über das Heer wiederübernommen, so waren die Feinde weder zu Lande, noch zurSee im Stande gewesen, etwas gegen ihn auszurichtcn. The-ramenes und Thrasybulus hatten doch mit ihm de» Oberbe-fehl geführt und waren mit ihm im Piräeus angckommcn;und doch war er es, den, als er aus dem Schiff an's Land