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1 (1842)
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Cornelius Ncpos.

genöthigt hatte, den Fluch über ihn auszusprechen, daß man,um diesen in desto gültigerem Andenken zu erhalten, eineAbschrift davon in eine steinerne Pfeilerplatte cingegrabenund diese öffentlich aufgestellt hatte, so zog er nach Lacedä-mon. Hier führte er nun, wie er sich auszudrücken pflegte,Kriegnicht gegen sein Vaterland, sondern gegen seine Fein-de. Denn Diese, sagte er, seyen auch die Feinde des Staats.Sie hätten gesehen, daß er dem Staate gar sehr nützlich wer-den könnte, und hätten ihn deswegen daraus verbannt; siehätten sich mehr von ihrem Haß, als der öffentlichen Wohl-fahrt leiten lassen." Das Erste war nun, daß dieLacedämo-nier auf seinen Rath mit dem Könige von Persien eine Ver-bindung anknüpften: sodann befestigten sie Decelea feineGränzstadt^ in Attika fnördlich von Athens, und legten fürimmer eine Besatzung darein, wodurch Athen immer im Be-lagerungsstande blieb. Mit seiner Hülfe machten sie auchJonien von dem Bündnisse mit den Athenern abtrünnig.Durch diese Maßregeln fingen die Lacedämonier an, im Kriegedas Uebergcwicht zu erhalten.

5. Allein durch alle diese Dinge wurden sie nicht so-wohl Freunde des Alcibiades, als vielmehr ihre Furcht eineAbneigung gegen ihn erzeugte. Denn da sie die ausgezeich-nete Klugheit dieses einsichtsvollen und thätigen P Mannesbei jeder Gelegenheit kennen lernten, fiengen sie an zu fürch-

sitze des Priesterthums zu Eleusis waren, daher sie überdie Mysterien zu wachen hatten, und über Jeden ihrerEntweihung Ueberführten den Fluch aussprachen.

*) Xcerrimi. Das Wort scer vereinigt, vom Geist eines Men-schen gebraucht, fast immer diese beide» Begriffe.