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Cornelius Ncpos
die besonders auf ihren Reichthum trotzten, nahm er durchseine Ankunft den Stolz auf ihre Kraft. Die Südseite derAthenischen Burg hat ihre Befestigung ron der Beute dieses3»gS erhalten.
5. Piese Thaten, die ihn zum ersten Manne seiner Na-tion machten, zöge» ihm denselben Haß zu, wie seinem Ba-rer und andern großen Männern Athens. DaS Scherbenge-richt, daS mau dort OstraciSmns nennt, vcrurlheilte ihn zueiner zehniährigen Verbannung. Die Athener hatten früher,als er, Ursache, diese» Schritt zu bedauern. Großherzigwich er dem Hasse seiner undankbaren Mitbürger. 'Allein alsdie Lacedänionier Athen den Krieg ankündigten, fühlte manbald daS Bedürfnis;, den Manu, dassen ruhmvolles Verdienstman kannte, wieder zu besitzen. Fünf Jahre nach seinen Ver-bannung wurde er also wieder in sein Vaterland znrückberufen.Da er mit Lacedämonicrn in GastfrenndschaftSoerhältniffenstand, so hielt er eS für daS Zweckmäßigere, erst nach Lace-dämon z» eilen; er rciSte daher anS eigenem Antriebe da-hin , und brachte zwischen den zwei mächtigsten Staaten einenFrieden zu Stande. In der Folge, und zwar nicht langedaraus, wurde er als Befehlshaber von zweihundert Schiffengegen Cypern geschickt, und hatte bereits den grvßcrn Theilder Insel bezwungen, als er von einer Krankheit befallenwnrde und in der Stadt Citinm daran starb.
4. Lange wünschten die Athener diesen Mann nicht nurim Kriege, sondern besonders im Frieden zurück. Seine Frei-gebigkeit war so groß, daß er in den Landgütern und Gärten,die er an mehreren Orten besaß, niemals einen Hüter zurBewachung der Fcldfrüchte aufstellte, um keinen Menschen zu